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Dank an den Museumsdienst und die Leihgeber
Seit vielen Jahren ist es eine gute Tradition im Förderkreis
Burg Bodenteich, nach dem Ende der Museumssaison zu einem Mitgliedertreffen
zu laden, bei dem in zwangloser Form Rückschau auf die
vergangene Museumssaison gehalten wird. Im Rittersaal der Burg
Bodenteich hatten sich dazu gut 35 Vereinsmitglieder und Gäste
eingefunden. Förderkreisvorsitzender Rolf Simon richtete
zunächst einmal herzliche Dankesworte an die beiden Hauptleihgeber
für die Sonderausstellungen. Für die viel besuchte
Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet -
Modeschick von anno dazumal“ mit den gelungenen nostalgischen
Modenschauen überreichte er Renate Klingenberg als Dankeschön
ein Präsent. Auch Kurt Schöttle, der zahlreiche Besucher
mit seinen Tieren und anderen Skulpturen aus Holz erfreut hat,
erhielt eine Fotomappe und ein Geschenk.
Von den Mitglieder des Museumsdienstes, die von März bis
Oktober jedes Wochenende dafür sorgen, dass das Burgmuseum
für die Besucher geöffnet werden kann, waren nur Sabine
Gebert, Manfred Hedke und Christa Wilhelm anwesend. Ihnen übergab
Rolf Simon mit herzlichen Dankesworten Geschenkgutscheine bon
Bad Bodenteicher Betrieben und Lesezeichen aus Ludza, der Bad
Bodenteicher Partnerstadt in Lettland. An die nicht anwesenden
Jürgen Linker, Margot Linker, Dieter Warnecke, Ruth Freitag,
Horst Driesner, Rüdiger Schulz, Ute Schulz-Simon und Brunhilde
Hanschkatz werden die Präsente später überreicht.
Ein herzliches Dankeschön verdienten sich auch die Vorstandsmitglieder,
die Museumsdienste und Führungen übernommen haben.
Hier sind besonders hervorzuheben Traudel Zech, die den Museumsdienst
leitet, und Schatzmeisterin Erika Liptow, die die meisten Führungen
betreut hat.
Weitere Dankeschönpräsente gingen an das Ehepaar Knackstedt
als Großspender(500 €) für das Brauhaus, an
Samtgemeindebürgermeister Rainer Kölling für
die hervorragende Zusammenarbeit mit Samtgemeinde und Flecken
sowie an Friedhelm Knüppel für die Pressearbeit.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken gab Harro Blunk einige Anmerkungen
über „Bier aus Bodenteich“ zum Besten. (siehe
Extrabericht) Den Abschluss bildete dann eine interessante Führung
durch das wiederaufgebaute Brauhaus vom Architekten Werner Ludwig.
Ehrungen
1. Der Förderkreis ehrte u. a. Leihgeber und Museumsdienst.
Von links sind zu sehen: Rainer Kölling, Marianne Knackstedt,
Wolfgang Knackstedt, Sabine Gebert, Manfred Hedke, Christa Wilhelm,
Renate Klingenberg, Kurt Schöttle und Rolf Simon.
Bier aus Bodenteich war weit verbreitet
Im
Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des alten Brauhauses auf der
Bodenteicher Burg rückt jetzt auch das damals in Bodenteich
gebraute Bier in den Mittelpunkt des Interesses. Harro Blunk,
stellvertretender Förderkreisvorsitzender, hielt dazu auf
dem Mitgliedertreffen des Förderkreises Burg einen kleinen
Vortrag über „Bier aus Bodenteich“. Im Mittelalter
gehörte Bier zu den Grundnahrungsmitteln, u.a. auch deshalb,
weil es oft sauberer war als das Trinkwasser. Das Brauen für
den Hausgebrauch war jedermann gestattet, das Brauen über
den Eigenbedarf hinaus war ebenso wie der Bierhandel den Städten
vorbehalten. Im Gebiet des alten Amtes Bodenteich wurde in der
frühen Neuzeit besonders gern Bier aus Salzwedel („Soltmanns“),
aber auch Uelzener Bier getrunken. Schon im 16. Jahrhundert
begann der Amtshauptmann von der Wense damit, auch auf der Burg
Bodenteich Bier über den Eigenbedarf hinaus zu brauen und
nach außerhalb zu verkaufen. Das rief den Protest der
Uelzener Brauer hervor, um den sich von der Wense aber wenig
kümmerte.
Mitten im 30jährigen Krieg richtete der tüchtige Amtsschreiber
Georg Kratzmann 1634 auf der Burg Bodenteich ein Brauwerk ein
(vermutlich das allererste Brauhaus) und begann im größeren
Stil als vorher zu brauen. Nachdem die Wirte in Bodenteich und
Umgebung als Kunden für die Uelzener Brauer verloren gegangen
waren und durch den Amtmann verpflichtet wurden, das Bier der
Burgbrauerei abzunehmen, waren jahrzehntelange juristische Auseinandersetzungen
mit den Uelzener Brauern die Folge, ohne dass das Bierbrauen
auf Burg Bodenteich eingeschränkt wurde. Ein noch erhaltenes
Relikt aus dieser Zeit ist die Baupfanne aus dem Jahr 1656,
die der Förderkreis Burg gern für das Brauhaus restaurieren
lassen möchte, wenn es machbar ist.
Im 18. Jahrhundert erbrachte das auf der Burg Bodenteich gebraute
Bier, dass man allerorten „Knorrbock“ nannte, mehr
Einnahmen für den jeweiligen Amtmann als die dazugehörigen
Ländereien. Deshalb wurde im Jahr 1734 ein neues Brauhaus
erbaut, das jetzt im Bauzustand von 1803 auf der Burg Bodenteich
wieder aufgebaut wurde.
Nachdem die Burg und damit die Brauerei im 19. Jahrhundert in
Privatbesitz übergegangen war, wurde Ferdinand Schulze
ab 1871 der letzte Brauereiinhaber. Er stellte im Jahr 1885
auf Dampfbetrieb um und baute einen neuen Eiskeller. Aus dieser
Zeit stammen zahlreiche Flaschenverschlüsse, die bei Ausgrabungen
auf der Burg gefunden wurden. Sie dokumentieren das Verbreitungsgebiet
des Bodenteicher Bieres in dieser Zeit, wie H. Blunk auf einer
Karte eindrucksvoll präsentierte. Mit der Einstellung des
Braubetriebes im letzten Kriegsjahr des 1. Weltkrieges 1918
endete eine fast 300jährige Brautradition auf Burg Bodenteich.
Mitgliedertreffen im Brauhaus
Für
Dienstag, den 29. November lädt der Förderkreis Burg
Bodenteich um 15.30 Uhr zum traditionellen Mitgliedertreffen
nach der Museumssaison in das gerade erst fertig gestellte Brauhaus
ein. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit einer Rückschau
auf die Museumssaison 2005 und einem Vortrag von Harro Blunk
über "Bier aus Bodenteich" besteht die Möglichkeit
zu einem Rundgang durch das Brauhaus.
„Ab ins Museum ?!“ 2006
„Ab
ins Museum?!“ heißt es im Jahr 2006 im Burgmuseum
Bad Bodenteich. Mit diesem vieldeutigen Titel will der Förderkreis
Burg in einer großen Ausstellung zu seinem 25. Geburtstag
an ein Vierteljahrhundert Arbeit und Einsatz für die Burg
Bodenteich erinnern. Dabei wird ebenso an die Burg-Restaurierung
in den achtziger Jahren erinnert wie an die dann achtzehnjährige
Geschichte des Burgmuseums Bad Bodenteich. Aus vielen großen
und kleinen Sonderausstellungen der letzten 15 Jahre werden
Exponate, Bilder und Erinnerungsstücke zu sehen sein. Die
Eröffnung ist für den 17. März geplant. Vom 18.
März bis zum 29. Oktober läuft dann die Museumssaison
2006 mit zahlreichen Aktionstagen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten
sind für den Monat November vorgesehen.
Brauhaus-Spenden übergeben – Noch weitere Spenden
möglich
Seit
zwei Jahren hat der Förderkreis Burg Bodenteich e.V. den
Wiederaufbau des Alten Brauhauses auf der Burg Bodenteich durch
Spendensammlungen mit der gleichzeitigen Vergabe von persönlichen
Urkunden als symbolische Bausteine, durch laufende Sammlungen
im Museum und durch weitere Aktionen unterstützt.
Mit
dem Betrag von etwas über 11600 Euro wurde das zu Anfang
gesteckte Traumziel bereits übertroffen. Förderkreisvorsitzender
Rolf Simon , für den der Wiederaufbau des Brauhauses eine
Herzensangelegenheit ist, freut sich sehr über die große
Resonanz, die gerade die Spendenaufrufe in diesem Jahr gefunden
haben und möchte sich auch auf diesem Weg ganz herzlich
bei allen Spendern bedanken.
Am
Freitag, dem 4. November erfolgte die Übergabe der Spenden
für das Brauhaus während des Bürgerfestes zur
Einweihung des wieder aufgebauten Brauhauses.
Über
die genaue Verwendung der Spenden finden zurzeit Gespräche
mit dem Architekten und Vertretern des Fleckens statt. Favorisiert
werden z. Zt. die Teilrestaurierung und der Wiederaufbau der
alten Braupfanne aus dem Jahr 1656 sowie weitere Projekte im
Braukeller. Mit Hilfe der Brauhausspenden soll auf jeden Fall
etwas geschaffen werden, was sonst aus finanziellen Gründen
nicht verwirklicht werden könnte.
Bis
damit begonnen werden kann, sind auch weiterhin noch Spenden
möglich. Deshalb bittet der Förderkreis Burg Bodenteich
e. V. alle diejenigen, die sich bisher noch nicht zu einer Spende
entschließen konnten, einen symbolischen Baustein für
sich selbst, oder, was auch schon sehr oft geschehen ist, diesen
als Geschenk für jemand anderen zu zeichnen.
Die
Baustein-Urkunden haben eine fortlaufende Nummer und werden
auf den von den Spendern gewünschten Namen erstellt. Spendenbescheinigungen
können selbstverständlich ausgestellt werden. Später
werden alle Bausteine – Zeichner auf eine besondere Weise
in neuen Alten Brauhaus „verewigt“.
Wer
am Erwerb eines Bausteins für 65 Euro und der damit verbundenen
Spende interessiert ist, kann sich mit dem Förderkreis
Burg Bodenteich e. V., Vorsitzender: Rolf Simon, Betriebswirt
VWA, Postanschrift: Röhrser Str. 2, 29394 Lüder, Telefon:
05824 – 1350, Telefax: 05824 – 4045, Email: ROLFSIMONLUEDER@web.de
in Verbindung setzen. Es ist auch möglich, den entsprechenden
Betrag von 65 Euro (oder mehr) für einen Baustein direkt
auf das Sonderkonto Brauhaus Nr. 3020039 bei der Sparkasse Uelzen
(BLZ 258 50110) überweisen.
Burgmuseum bis März 2006 geschlossen
Das
Burgmuseum Bad Bodenteich bleibt im Winterhalbjahr für
Einzelbesucher geschlossen. Letzte Öffnungstage sind Samstag,
10. und Sonntag, 11. Dezember 2005 zum Weihnachtsmarkt auf der
Burg.
Die
Ausstellung „Fein herausgeputzt und gut behütet –
Modeschick von anno dazumal“ hat 2005 wieder viele Besucher
ins Museum gelockt als im vergangenen Jahr. Erfreulich ist,
dass sich besonders viele Gruppen zu einem Besuch im Burgmuseum
einfanden, die überwiegend von Erika Liptow hervorragend
betreut wurden.
Ein
besonders herzlicher Dank gilt Renate Klingenberg, die mit ihren
sehenswerten Hüten und anderen modischen Accessoires auf
viel Interesse bei den Besuchern stieß. Allen fleißigen
Helferinnen und Helfern und den weiteren Leihgebern sei für
die Mithilfe beim Aufbau der Ausstellung gedankt. besonders
Traudel Zech, Ruth Freitag und Erika Liptow. Die drei sehr gut
besuchten Nostalgischen Modenschauen unter der unnachahmlichen
Moderation von Renate Klingenberg werden noch lange in Erinnerung
bleiben.
Ein
besonderer Dank gebührt auch Herrn Kurt Schöttle aus
Röhrsen, der mit seiner Ausstellung „Skulpturen aus
Holz“ das zweite Halbjahr im Burgmuseum besonders prägte,
während Ilze Menneking-Soikans zu Anfang der Museumssaison
ihre Bilder im Museum ausstellte.
Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt geöffnet
Der
Weihnachtsmarkt findet auch in diesem Jahr wieder auf dem Burghof
statt, anders als in den Vorjahren aber am 3. Adventswochenende.
Das Burgmuseum ist dabei zum letzten Mal in diesem Jahr für
Einzelbesucher geöffnet. Bei freiem Eintritt (Spenden sind
erwünscht!) können die Besucher am Samstag, dem 10.
und am Sonntag, dem 11. Dezember von 11 - 17 Uhr zum letzten
Mal die interessante Dauerausstellung zur Geschichte der Burg
und des Fleckens sowie Teile der bisherigen Sonderausstellungen
betrachten.
Im
Museum werden einige kleine Verkaufsstände aufgebaut, bei
denen man auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sicher
fündig werden kann. Der Förderkreis Burg Bodenteich
bietet Broschüren zur Burggeschichte und zur Bodenteicher
Geschichte, historische Postkarten und einen Bastelbogen an.
Besonders zu empfehlen ist die von Harro Blunk gestaltete Broschüre
„Die Bodenteicher Burg 1803“ sowie die neue Broschüre
zum Jüdischen Leben in Bodenteich.
Unterstützung für den Museumsdienst gesucht
Auch
für das Jahr 2006 sucht der Förderkreis Burg Bodenteich
wieder interessierte Personen, die an den Wochenenden zwischen
Mitte März und Ende Oktober einige Stunden ehrenamtlich
und unentgeltlich den Kassen- und Aufsichtsdienst im Burgmuseum
Bad Bodenteich übernehmen. Sie sorgen dafür, dass
das Museum für Einheimische und Gäste geöffnet
werden kann und das kulturelle und touristische Angebot in Bodenteich
erweitert wird. Wer Interesse daran hat, bei dieser interessanten
und wichtigen Aufgabe mitzuhelfen, sollte sich mit dem Förderkreis
Burg Bodenteich (Tel. 05824/1350-Simon; 2479–Blunk; 1733-Knüppel
oder 1568-Zech) in Verbindung setzen.
Der
Vorstand des Förderkreises Burg Bodenteich wünscht
allen Mitgliedern und Freunden des Vereins ein gesegnetes Weihnachtsfest
und ein glückliches Neues Jahr 2006!
Holz-Kunstwerke - Kurt Schöttle
am Museum in Aktion
Noch
bis zum 28. August stellt Kurt Schöttle unter dem Titel
„Skulpturen aus Holz“ einen bunten Querschnitt aus
seinen Holz-Kunstwerken im Burgmuseum Bad Bodenteich aus. Das
Museum ist samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr geöffnet
Allerlei Getier gibt es dabei zu sehen. Neben den Tieren des
Waldes (Wildschweine und Hasen) zeigt er auch einige Fische
und Wasservögel. Der Röhrser Holz-Künstler freut
sich sehr über die gute Resonanz seiner Ausstellung und
möchte den Besuchern an zwei Aktionstagen live präsentieren,
wie er mit Motorsäge, Stemmeisen und Schleifwerkzeugen
seine skurrilen Holzskulpturen erschafft.
Zum
ersten Mal wird er am Sonntag, dem 26. Juni während der
Museumsöffnungszeiten von 14-17 Uhr auf dem Burghof der
Burg Bodenteich seine künstlerische Arbeit vorstellen und
an einigen Skulpturen arbeiten. Bei einigen leichteren Holzarbeiten
können dann auch die Besucher selbst mit Hand anlegen.
Auftritt der Musikalischen Familie verschoben
Der
eigentlich für Sonntag, den 26. Juni im Rahmenprogramm zur Ausstellung
Fein herausgeputzt und gut behütet- Modeschick von anno
dazumal vorgesehene
Auftritt der Musikalischen Familie im Rittersaal
der Burg Bodenteich musste aus organisatorischen Gründen auf
den Spätsommer verschoben werden und findet jetzt gemeinsam
mit der zweiten Auflage der äußerst erfolgreichen Damenmodenschau
statt.. Bei der Musikalischen Familie handelt es sich um eine
Gruppe Bad Bodenteicher Frauen, die unter Leitung von Renate
Klingenberg durch ihre lustigen Musik- und Gesangsvorträge schon
so manche Feier verschönert haben. Der genaue Termin für diese
Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.
Internationalen Museumstag in der Burg Bodenteich
Burgkeller und Brauhaus waren geöffnet- Förderkreis
Burg schlug mit Besichtigungen des Burgkellers und des Brauhauses
Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft
Mit seinen Angeboten zum Internationalen Museumstag traf der
Förderkreis Burg Bodenteich voll das Interesse der über 100
Besucher. Der Andrang bei den Führungen im zurzeit im Bau befindlichen
Brauhaus und im alten Burgkeller unter dem Amtshaus war so groß,
dass mehrere Führungen durchgeführt werden mussten.
Mit seinen hochinteressanten Erläuterungen zum Wiederaufbau
des Brauhauses machte Architekt Werner Ludwig deutlich, dass
ihm dieses Bauvorhaben sehr ans Herz gewachsen ist. Die Besucher
erfuhren viel über die Gründungsprobleme auf dem weichen Untergrund,
über die Schwierigkeiten der Handwerker, sich auf die alten
Bautechniken einzulassen und sie dann anzuwenden, über die ursprüngliche
Funktion der gezeigten Räume und über die mögliche künftige
Nutzung des Gebäudes. Mit dem neu gemauerten Backsteingewölbe
im Braukeller, das in Norddeutschland seinesgleichen sucht,
stellte W. Ludwig den Besuchern noch ein echtes Juwel handwerklicher
Baukunst vor. Die Einweihung des Brauhauses ist für Ende September
dieses Jahres geplant.
Nach dem Gang durch das Brauhaus schlugen fast alle Besucher
den Weg über die steile Treppe in den Burgkeller ein, wo sie
von Harro Blunk mit Unterstützung von Jürgen Linker in die Geheimnisse
dieses ältesten Burgteils eingeführt wurden. Der dort noch deutlich
zu erkennende Feldsteinturm mit acht Metern Durchmesser war
als Wohnturm (Motte) wohl die erste Behausung der
Ritter von Bodendike, nachdem sie um 1250 ihren Wohnsitz auf
das heutige Burggelände verlagert hatten. Es gibt auch einen
bis heute nicht endgültig erforschten Geheimgang, an den sich
auch eine alte Sage der Bodenteicher Burg knüpft.
Hochbetrieb herrschte auch im Burgmuseum, wo sich viele Besucher
die AusstellungenIm Acrylrausch Bilderausstellung
von Ilze Menneking-Soikans, Buxtehude-Neukloster und Fein
herausgeputzt und gut behütet Modeschick von anno dazumal
und ansahen. Renate Klingenberg, von der die meisten Stücke
in der Ausstellung stammen, erläuterte mit Unterstützung von
Gertraude Zech den Besuchern die interessantesten Stücke der
Ausstellung.
Bereits
am Sonntag, dem 8. Mai (Muttertag) findet in diesem Jahr der
Internationale Museumstag statt, an dem sich auch das Burgmuseum
Bad Bodenteich beteiligt. Bei freiem Eintritt (Spenden sind
natürlich sehr erwünscht) werden die aktuellen AusstellungenFein
herausgeputzt und gut behütet Modeschick von anno dazumal
und Im Acrylrausch Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans,
Buxtehude-Neukloster während der üblichen Öffnungszeiten
14 17 Uhr präsentiert.
Das diesjährige Museumstags-Motto Museen bauen Brücken
setzt der Förderkreis durch zwei besondere Angebote um, die
gleichsam eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart darstellen.
Um 14.30 Uhr bietet Architekt Werner Ludwig eine Führung durch
das im Bau befindliche und nach alten Vorlagen wieder erstandene
Brauhaus an. Um 15.30 Uhr folgt dann unter Leitung von Harro
Blunk und Jürgen Linker erstmals seit langer Zeit eine Führung
durch den alten Burgkeller unter dem ehemaligen Amtshaus(Fachwerkgebäude),
in dem 1983 Reste eines alten Feldsteinturmes aus dem 13. Jahrhundert
entdeckt und archäologisch untersucht wurden. Entgegen früherer
Mitteilungen ist für die Teilnahme keine vorherige Anmeldung
mehr erforderlich. Vor Beginn der Führung ist nach wie vor die
Unterschrift jeden Teilnehmers unter eine Haftungsfreistellungserklärung
notwendig.
Manche Kleider sind zeitlos schön - Renate
Klingenberg präsentierte nostalgische Damenmode in der Burg
Über 100 Damen und auch einige Herren hatten sich erwartungsfroh
im Rittersaal der Burg Bodenteich versammelt, um sich Damenmode
von anno dazumal - präsentiert von einigen freiwilligen Hobby-Mannequins
anzusehen. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn Renate
Klingenberg hatte auch diesmal wieder wahre Schätze von ihrem
Dachboden geholt. Die Damenmodenschau war die erste einer Reihe
von geplanten Sonderveranstaltungen im Rahmen der Ausstellung
Fein herausgeputzt und gut behütet Modeschick von
anno dazumal, die seit Mitte März mit großem Erfolg im
Burgmuseum Bad Bodenteich läuft. Renate Klingenberg, Ur-Bodenteicherin
und Hauptleihgeberin der Ausstellung, verstand es wieder einmal
mit Witz und Charme ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Kenntnisreich
und locker erzählte sie über die Herkunft und die Machart der
präsentierten Kleider, mit denen sich so manche Anekdote verbindet.
Vom Konfirmationskleid über das Cocktailkleid und das elegante
Ballkleid bis hin zum Hochzeitskleid war alles vertreten. Manche
der präsentierten Kleider sind von so zeitloser Eleganz, dass
sie durchaus auch heute noch getragen werden könnten.
In den notwendigen Umkleidepausen präsentierte Käthi Marx schicke,
elegante und manchmal auch unmögliche Hüte aus den
über 300 Exemplaren der Hutsammlung von R. Klingenberg.
Die Modenschau war ein Erlebnis für die Besucher und sie sparten
nicht mit Applaus. Viele nahmen noch die Gelegenheit wahr, sich
im Museum die Ausstellung vieler Sammlerstücke von Renate Klingenberg
anzusehen, die noch bis Ende Oktober immer zu den Öffnungszeiten
(samstags, sonntags und feiertags jeweils von 14 17 Uhr
) besucht werden kann.
Modeschick von anno dazumal im
Burgmuseum
Noch sind die Vorbereitungen im vollen Gange, doch am 18. März
ist es soweit. Dann wird die neue Jahressonderausstellung im
Burgmuseum mit geladenen Gästen und den Mitgliedern des Förderkreises
Burg eröffnet.
Als besonderer Anziehungspunkt für die weiblichen Gäste, die
in den vergangenen Jahren stets die Mehrheit der Besucher im
Burgmuseum stellten, präsentiert Renate Klingenberg unter dem
Motto Fein herausgeputzt und gut behütet Modeschick
von anno dazumal die schönsten Stücke aus ihrer stattlichen
Hutsammlung von über 300 Hüten. Daneben wird aber auch all das
gezeigt, was früher dazu gehörte, wenn man als Dame gut angezogen
sein wollte. Viele Bad Bodenteicher kennen die Hutsammlung Renate
Klingenbergs bisher nur aus ausführlichen Berichten im Radio
und in der Presse und sind sicher gespannt darauf, sie endlich
einmal selbst in Augenschein nehmen zu können.
Im Alltagsleben vergangener Zeiten waren Hüte viel wichtiger
als heute. Herrenhüte mussten dabei robust und praktisch, Damenhüte
aber vor allem schön sein. Während der Hut in der eleganten
Damenmode der heutigen Zeit seltener anzutreffen ist (außer
vielleicht bei Heide Simonis oder Königin Elisabeth II), war
es früher undenkbar, dass eine elegante Frau ohne Hut ausging.
Neben der Anpassung an die gerade herrschende Moderichtung stand
der Hut aber auch für Stimmungen und konnte einer ganzen Palette
von Gefühlen Ausdruck geben. Das Spiel der emotionalen Zeichen
reichte dabei von männlich-sportlich über jugendlich-verführerisch
bis hin zu exotisch und geheimnisvoll. Darüber hinaus nutzt
der Förderkreis die Gelegenheit, den interessierten Besuchern
erstmals die Uhrmacherwerkstatt von Reinhold Blome zu präsentieren,
die vor einigen Jahren von seiner Witwe Marga Blome dem Förderkreis
überlassen wurde.
Das Burgmuseum ist in der Zeit vom 19. März bis zum 30. Oktober
2005 immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 14
17 Uhr für Besucher geöffnet. Auch außerhalb dieser Öffnungszeiten
können Besuchergruppen das Museum besuchen Anmeldungen werden
vom 1. Vorsitzenden Rolf Simon, Tel. 05824-1350 Fax 4045
E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de ,von Erika Liptow, Tel. 05824-985267
oder von der Kurverwaltung in der Burg Bodenteich Tel. 05824-3543,
Fax 3308 entgegen genommen.
Damenmodenschauen geplant
Als Ergänzung zur Ausstellung Fein herausgeputzt und gut
behütet Modeschick von anno dazumal gibt es während
der Saison im Rittersaal und im Burgmuseum einige Aktionstage.
Den Anfang macht im April (voraussichtlich am 24. April) eine
Damenmodenschau im Rittersaal; es folgt im Juni ein Auftritt
der Musikalischen Familie ebenfalls im Rittersaal.
Im August gibt es wieder eine Damenmodenschau, diesmal aber
im Museum. Eine Kleiderbörse am letzten Öffnungstag, dem 30.
10. beschließt den Reigen der Aktionen zur Ausstellung.
Bilder schaffen Verbindung zu Ludza/Lettland
Im letzten Jahr war eine Besuchergruppe aus Bad Bodenteich in
der lettischen Stadt Ludza, um dort eine Städtepartnerschaft
mit dem Flecken Bad Bodenteich anzubahnen. Mit dabei waren auch
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon und Ilze Menneking-Soikans
aus der Buxtehuder Ortschaft Neukloster, deren Vorfahren aus
Ludza, der ältesten und östlichsten Stadt Lettlands, stammen.
Nachdem die Grenzen in Europa wieder offen sind, war sie schon
zweimal wieder in der etwa 14 000 Einwohner großen Stadt, in
der ihr Großvater die Bücherei und das Archiv aufgebaut hat.
Die Künstlerin stellte in einem Museum in der Stadt ihrer Vorfahren
ihre Bilder aus, nachdem es vorher schon in der lettischen Hauptstadt
Riga eine viel beachtete Ausstellung gegeben hatte. Ein Bild
der Malerin aus Neukloster wird für immer in Ludza bleiben.
Sie hat es der Stadt geschenkt.
In zahlreichen Gesprächen während der gemeinsamen Lettlandreise
konnte Förderkreisvorsitzender Rolf Simon Frau Menneking-Soikans
überzeugen, ihre in leuchtenden Farben gemalten Bilder auch
einmal im Burgmuseum auszustellen.
Ilze Menneking Soikans wurde 1946 als Tochter des lettischen
Kunstmalers und Grafikers Juris Soikans in Lüneburg geboren.
Nach einer langjährigen künstlerischen Tätigkeit im Fachbereich
Keramik mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland hat
die frühere Kunstlehrerin und Keramikkünstlerin mit eigener
Werkstatt 1998 mit dem Malen begonnen. "Vielleicht musste
mein Vater erst sterben, dass ich den Mut bekam, endlich aus
seinem Schatten zu treten und selber zu malen", sagt sie.
Auf jeden Fall: Sie malt, sie hat einen eigenen Stil gefunden,
der unverwechselbar scheint.
Vom 19. März an werden die farbenfrohen Bilder Ilze Menneking-
Soikans, auf denen man auch nach ein paar Minuten immer noch
neue Details findet, bis etwa Ende Mai im Burgmuseum Bad Bodenteich
präsentiert. Wenn in der Woche vor Pfingsten eine Delegation
aus Ludza/Lettland Bad Bodenteich besucht, werden die Bilder
auf jeden Fall noch zu sehen sein. Sie sind sicher eine gute
Einstimmung auf die im Sommer geplante Busreise nach Ludza und
Riga in Lettland.
Das Burgmuseum ist immer samstags, sonntags und an Feiertagen
von 14 17 Uhr für Besucher geöffnet. Auch außerhalb dieser
Öffnungszeiten können Besuchergruppen das Museum besuchen Anmeldungen
werden vom 1. Vorsitzenden Rolf Simon, Tel. 05824-1350
Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de ,von Erika Liptow, Tel.
05824-985267 oder von der Kurverwaltung in der Burg Bodenteich
Tel. 05824-3543, Fax 3308 entgegen genommen.
Guter Besuch im Burgmuseum
Mit seinen Angeboten im Jahr 2004 hat der Förderkreis Burg Bodenteich
wieder das Interesse der Besucher geweckt, kamen doch mit 2253
zahlenden Besuchern so viele ins Burgmuseum Bad Bodenteich wie
schon seit 10 Jahren nicht mehr. Wenn man die Tage mit freiem
Eintritt mitrechnet, waren es sogar weit über 5000 Besucher,
die sich die Ausstellungen Damit hätte ich auch gern gespielt-
Spielzeugträume aus vergangener Zeit, die Ausstellung
Alles Ansichtssache... mit alten Bildern und Dokumenten
sowie die beiden Bilderausstellungen der Malschule Beatrix Höhner
und des in Uelzen lebenden Vietnamesen Dinh Tan Le angesehen
haben. Ein Erfolg auf den Förderkreisvorsitzender in seinem
Jahresbericht auf der Jahreshauptversammlung mit berechtigtem
Stolz hinwies. Er dankte allen Leihgebern, dem Flecken und Kurverwaltung
und ganz besonders den Mitgliedern des Museumsdienstes, die
an knapp 90 Öffnungstagen unzählige Stunden ehrenamtlich das
Museum betreuten. Für besondere Verdienste erhielten Traudel
Zech für die Leitung des Museumsdienstes, Schatzmeisterin Erika
Liptow für die Betreuung von über 20 Besuchergruppen bei Führungen
und Margot Linker für jetzt schon 15 Jahre unermüdlichen Dienst
im Museum Buchgeschenke bzw. Gutscheine.
Zuvor hatte Rolf Simon auch des Ende 2004 verstorbenen langjährigen
Vorsitzenden Günter Osterwold gedacht, der den Verein in den
ersten acht Jahren als Vorsitzender geleitet hatte.
Auch für das Jahr 2005 hat sich der Verein wieder viel vorgenommen.
Bis zur Einweihung des Brauhauses im September soll noch weiter
Geld auf dem Brauhauskonto gesammelt werden. Mit ihren Spenden
in das Spenden-Brauhaus von L. Janowsky sorgten
die anwesenden knapp 30 von derzeit 128 Mitgliedern dafür, dass
sich dort jetzt immerhin schon mehr als 8000 Euro befinden.
Neben den sich schon im Aufbau befindlichen Ausstellungen Fein
herausgeputzt und gut behütet- Modeschick von anno dazumal
u. a. ist die geplante Reise nach Lettland vom 23.7. bis zum
3. 8. ein großes Thema im Burgverein. Der Förderkreis wird sich
auch bei der Betreuung einer Besuchergruppe aus Ludza/Lettland
engagieren, die in der Woche vor Pfingsten erwartet wird.
Die Geschichte des Baltikums im Spannungsfeld von Deutschland,
Russland und Schweden stand auch im Mittelpunkt eines einstündigen
Diavortrags von Dr. Kai von Wedel, in dem dieser einen Bogen
von der Christianisierung des Baltikums über die wechselnde
Beherrschung durch die Nachbarländer bis hin zur Aufnahme der
drei baltischen Länder in die EU im Mai 2004 schlug. Mit seinen
stets durch passende Bilder begleiteten Ausführungen gab Dr.
von Wedel den Besuchern eine hervorragende Einführung in die
baltische Geschichte.
Ehrung
verdienter Mitglieder zeigt von links:
Traudel Zech, Erika Liptow, Rolf Simon und Margot Linker
Jahresberichte und Vortrag über das Baltikum
Die Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg Bodenteich
findet am Dienstag, dem 22. Februar um 19.00 Uhr im Gasthaus
zur alten Post statt.
Neben den üblichen Regularien geht es um Berichte und eine Vorschau
auf die Aktivitäten des Vereins 2005. Im Mittelpunkt steht dabei
die Vorstellung der neuen Ausstellungen Fein herausgeputzt
und gut behütet Modeschick von anno dazumal und
die Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans.
Ab etwa 20 Uhr hält Dr. Kay von Wedel als Einstimmung auf die
im Sommer geplanten Busreise nach Ludza/Lettland einen öffentlichen
Lichtbildervortrag zu dem Thema: Das Baltikum im Spannungsfeld
zu Deutschland, Schweden und Russland, zu dem interessierte
Besucher auch dann eingeladen sind, wenn sie kein Mitglied des
Förderlkreises sind.
Aktivitäten im ersten Quartal
Der Vorstand des Förderkreises Burg Bodenteich hatte
auf seiner ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr 2005 ein umfangreiches
Programm zu bewältigen, ging es doch um die Planung der Aktivitäten
im ersten Quartal und um die Festlegung des Jahresprogramms
2005.
Die Jahreshauptversammlung findet am Dienstag, dem 22. Februar
um 19.00 Uhr im Gasthaus zur alten Post statt. Neben den üblichen
Regularien geht es um Berichte und eine Vorschau auf die Aktivitäten
des Vereins 2005. Ab etwa 20 Uhr
hält Dr. Kay von Wedel passend zu der im Sommer geplanten Busreise
nach Ludza/Lettland einen öffentlichen Lichtbildervortrag zu
dem Thema: "Das Baltikum im Spannungsfeld zu Deutschland,
Schweden und Russland".
Auch in diesem Jahr
können sich die Bodenteicher Bürger und Gäste wieder über zahlreiche
interessante Ausstellungen im Burgmuseum Bad Bodenteich freuen,
zu denen es wie gewohnt auch die eine oder andere Begleitveranstaltung
geben wird.
In der Dauerausstellung wird die Ausstellung von Steinzeitfunden
um einige schöne Fundstücke aus dem Raum Suhlendorf erweitert.
Außerdem sollen die reichen Erkenntnisse, die eine fast vierzigköpfige
Besuchergruppe von einem Besuch im Kloster Lüne auf den Spuren
der Priorissima Sophia von Bodendike mitbrachte, im Ausstellungsbereich
der Ritterfamilie von Bodendike gebührend gewürdigt werden.
Eine besonders interessante Jahressonderausstellung wird unter
dem Titel
" Fein herausgeputzt und gut behütet - Modeschick von anno
dazumal" mit den schönsten Stücken aus der auch überregional
bekannten Sammlung von Renate Klingenberg, Bad Bodenteich gezeigt.
Ihre Sammlung wurde schon in vielen Zeitungen und auch in Radio
Niedersachsen vorgestellt.
Wer bei der Ausstellung mithelfen möchte, kann sich mit Rolf
Simon, Tel. 05824-1350 - Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de
in Verbindung setzen.
Folgende Termine stehen bereits fest:
* Freitag, 18.
März 2005 - Eröffnung für Mitglieder und geladene Gäste
* Sonnabend, 19. März 2005 - Erster Öffnungstag der neuen Museumssaison
* Sonntag, 30. Oktober 2005- Letzter Öffnungstag der Saison
2005
Ebenfalls am 18. März wird eine Bilderausstellung von Ilze Menneking-Soikans
eröffnet, die bis zum Besuch einer Delegation aus Ludza/Lettland
in der Pfingstwoche zu sehen sein wird.
Eine weitere Sonderausstellung widmet sich dann dem Blaudruck.
Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt mit
zahlreichen Aktionen geöffnet
Der
Weihnachtsmarkt der Bad Bodenteicher Werbegemeinschaft findet
auch in diesem Jahr wieder auf dem Burghof statt. Mit dabei
ist auch das Burgmuseum Bad Bodenteich. Am Sonntag, dem 5. Dezember
von 11 - 17 Uhr können interessierte Besucher zum letzten Mal
die die Sonderausstellung Damit hätte ich auch gern gespielt
Spielzeugträume aus vergangener Zeit betrachten.
Passend zu dieser Ausstellung stehen die Bodenteicher Eisenbahnfreunde
an der aufgebauten Modellbahn für Fragen und kleine Vorführungen
zur Verfügung. Herr Holzhausen aus Soltendieck stellt einige
seiner Dampfmaschinen vor. Natürlich ist auch die interessante
Dauerausstellung zur Geschichte der Burg und des Fleckens sowie
die Bilderausstellung des aus Vietnam stammenden Uelzener Bürgers
Din Tanh Le zu sehen. Der Eintritt ist beim Weihnachtsmarkt
frei; um eine kleine Spende wird gebeten. Als besondere Attraktion
zeigt Frau Charlotte König aus Lüder am Nachmittag einige Vorführungen
mit ihrem Spinnrad.
Im Museum werden einige kleine Verkaufsstände aufgebaut, bei
denen man auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sicher
fündig werden kann. Der Förderkreis Burg Bodenteich bietet Broschüren
zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische
Postkarten, Bilder und einen Bastelbogen an. Der Ondinikreis
verkauft hübsche Bastelarbeiten zu Gunsten der Patengemeinde
in Ondini/Südafrika.
Im Lesezimmer der Burg stellt das Jugendzentrum Bad Bodenteich
die schönsten Bad Bodenteicher Spielzeugburgen aus.
Lettland-Impressionen beim Förderkreis
Burg
Zum
alljährlichen Mitgliedertreffen des Förderkreises Burg Bodenteich
nach dem Ende der Museumssaison konnte Vorsitzender Rolf Simon
eine größere Anzahl von Mitgliedern als sonst begrüßen, da durch
den erstmals gewählten Abendtermin auch Berufstätige teilnehmen
konnten. Im Mittelpunkt stand der Dank und die Ehrung des Museumsdienstes.
Erst durch den Einsatz dieser Damen und Herren kann das Burgmuseum
Bad Bodenteich an allen Wochenenden zwischen Mitte März und
Mitte Oktober offen gehalten werden. Als kleines Dankeschön
gab es in diesem Jahr die kostenlose Mitfahrt zum Besuch des
Klosters Lüne auf den Spuren der Sophia von Bodendike oder für
diejenigen, die nicht dabei waren, ein kleines Büchlein über
das Kloster.
Die Zahl der Besucher im Burgmuseum hat sich insgesamt positiv
entwickelt. Einem kleinen Plus bei den zahlenden Besuchern steht
ein großer Zuwachs bei den Tagen ohne Eintrittsgeld gegenüber.
Erfreulich gestiegen ist auch die Mitgliederzahl des Vereins
von 114 auf aktuell 126.
Nach einem kleinen Imbiss von der Küche in Piepers Gasthaus
am Bahnhof liebevoll zubereitet - begann der öffentliche Teil
der Veranstaltung mit einer Bilderreise durch Lettland
vorgetragen vom Förderkreisvorsitzenden Rolf Simon.
Zunächst informierte Frank Juchert, stellv. Samtgemeindebürgermeister
und Leiter des Projekts Städtepartnerschaft über
die Hintergründe, die Entwicklung und den aktuellen Stand der
von Rat und Verwaltung des Fleckens Bad Bodenteich und der Samtgemeinde
Bodenteich gewünschten Partnerschaft mit einer Gemeinde in den
neuen EU Ländern. Sowohl F. Juchert als auch R. Simon
waren Mitglieder einer kleinen Delegation, die im Sommer zur
Anbahnung einer Partnerschaft in die lettgalische Stadt Ludza
- unweit der Grenze zu Russland, gereist war. Rolf Simon stellte
in Bildern die einzelnen Stationen der Reise vor und berichtete
sehr anschaulich und ausführlich über Land und Leute. Die Stadt
Ludza 1177 erstmals erwähnt - hat 11000 Einwohner, ist
von fünf Seen umgeben und birgt neben der Ruine einer Burg,
die 1399 von Mitgliedern des livländischen Ritterordens errichtet
wurde, eine Vielzahl historischer und kultureller Denkmäler.
Neben dem Besuch in Ludza nahmen auch die weiteren Stationen
der Fahrt ein Besuch im Dreiländereck (Lettland-Russland-Weißrussland)
und in der lettischen Hauptstadt Riga mit dem wunderschön restaurierten
Schwarzhäupterhaus breiten Raum ein.
Die frühere historische Region Livland, zu der Riga und auch
Ludza gehörten, haben für Bodenteich eine besondere Bedeutung,
denn mit Frithericus von Bodendike beteiligte sich 1211 dort
schon ein Angehöriger des alten Bodenteicher Rittergeschlechts
an einem Kreuzzug.
Bei der Lettlandreise wurden wertvolle Kontakte geknüpft, auf
denen man bei der Anbahnung einer Städtepartnerschaft aufbauen
kann. Rolf Simon betonte, dass er auf dieser Reise Menschen,
Städte und Regionen kennen gelernt habe, die es wahrlich verdient
haben sie zu besuchen, sie zu schätzen und vielleicht auch sie
zu lieben.
Zur Zeit werden Daten und Fakten für eine Busreise 2005 nach
Ludza und Lettland zusammengestellt. Interessierte Bürger, auch
Vereine und Firmen, können sich an Rolf Simon, Tel. 05824-1350,
Fax 05824-4045 oder E-Mail ROLFSIMONLUEDER@web.de wenden, um
weitere Informationen zu bekommen. Rolf Simon wäre bereit, den
Bildervortrag über Ludza und Lettland gern auch bei anderen
Gelegenheiten halten.
Unterstützung für den Museumsdienst
gesucht
Auch für das Jahr 2005 sucht der Förderkreis Burg Bodenteich
wieder interessierte Personen, die an den Wochenenden zwischen
Mitte März und Ende Oktober einige Stunden ehrenamtlich und
unentgeltlich den Kassen- und Aufsichtsdienst im Burgmuseum
Bad Bodenteich übernehmen. Sie sorgen dafür, dass das Museum
für Einheimische und Gäste geöffnet werden kann und das kulturelle
und touristische Angebot in Bodenteich erweitert wird. Wer Interesse
daran hat, bei dieser interessanten und wichtigen Aufgabe mitzuhelfen,
sollte sich mit dem Förderkreis Burg Bodenteich (Tel. 05824/1350-Simon;
2479Blunk; 1733-Knüppel oder 1568-Zech) in Verbindung
setzen.
Burgmuseum bis März 2005 geschlossen
Das Burgmuseum Bad Bodenteich bleibt im Winterhalbjahr für Einzelbesucher
geschlossen. Letzter Öffnungstag ist der Sonntag, 5. Dezember
2004 zum Weihnachtsmarkt der Werbegemeinschaft. Die Ausstellung
Damit hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume
aus vergangener Zeit hat 2004 wieder mehr Besucher ins
Museum gelockt als im vergangenen Jahr. Erfreulich ist, dass
sich besonders viele Gruppen zu einem Besuch im Burgmuseum einfanden.
Unser herzlicher Dank gilt zahlreichen Leihgebern aus der näheren
und weiteren Umgebung für das zur Ausstellung beigesteuerte
Spielzeug und allen fleißigen Helferinnen und Helfern für die
Mithilfe beim Aufbau und bei den zahlreichen Aktionen unter
Federführung von Frau Liptow. Ein besonderer Dank gebührt Herrn
Teppe aus Uelzen, Herrn Holzhausen aus Soltendieck und den Bad
Bodenteicher Eisenbahnfreunden.
Auf großes Interesse bei den Museumsbesuchern stieß auch die
Ausstellung Alles Ansichtssache! Zeichnisse, Grundrisse
und Aufrisse rund um die Burg Bodenteich, die maßgeblich
von Harro Blunk gestaltet worden war und in den nächsten Jahren
sicher einmal eine Fortsetzung haben wird, denn es sind längst
noch nicht alle vorhandenen Bilder gezeigt worden. Zwei Bilderausstellungen
der Malschule Beatrice Höhner, Nettelkamp, und von Herrn Dinh
Tan Le, Uelzen rundeten das Ausstellungsprogramm ab.
Neben der regelmäßigen Berichterstattung in der Presse ist das
Burgmuseum Bad Bodenteich seit dem Frühjahr auch im Internet
vertreten. Unter der Adresse www.museum-bodenteich.de findet
man stets aktuelle Informationen zu den Ausstellungen im Museum,
zu den geplanten Veranstaltungen und über die Geschichte der
Burg und des Fleckens Bad Bodenteich. Bisher (Stand. 30. 10.
04) haben 772 Besucher das Internet-Angebot genutzt.
Burgmuseum zum Weihnachtsmarkt geöffnet
Der
Weihnachtsmarkt der Bad Bodenteicher Werbegemeinschaft findet
auch in diesem Jahr wieder auf dem Burghof statt. Das Burgmuseum
ist dabei zum letzten Mal in diesem Jahr für Einzelbesucher
geöffnet. Bei freiem Eintritt (Spenden sind erwünscht!) können
die Besucher am Sonntag, dem 5. Dezember von 11 - 17 Uhr zum
letzten Mal die interessante Dauerausstellung zur Geschichte
der Burg und des Fleckens sowie Teile der Sonderausstellung
Damit hätte ich auch gern gespielt Spielzeugträume
aus vergangener Zeit betrachten.
Im Museum werden einige kleine Verkaufsstände aufgebaut, bei
denen man auf der Suche nach kleinen Weihnachtsgeschenken sicher
fündig werden kann. Der Förderkreis Burg Bodenteich bietet Broschüren
zur Burggeschichte und zur Bodenteicher Geschichte, historische
Postkarten und einen Bastelbogen an. Besonders zu empfehlen
ist die von Harro Blunk gestaltete Broschüre Die Bodenteicher
Burg 1803.
Im Lesezimmer der Burg stellt das Jugendzentrum Bad Bodenteich
die schönsten Bad Bodenteicher Spielzeugburgen aus.
Fein herausgeputzt und gut behütet
ins Jahr 2005
Für das Jahr 2005 können sich die Bodenteicher Bürger und Gäste
wieder über zahlreiche interessante Ausstellungen freuen, zu
denen es wie gewohnt auch die eine oder andere Begleitveranstaltung
geben wird.
In der Dauerausstellung wird die Ausstellung von Steinzeitfunden
um einige schöne Fundstücke aus dem Suhlendorfer Raum erweitert.
Außerdem sollen die reichen Erkenntnisse, die eine fast vierzigköpfige
Besuchergruppe von einem Besuch im Kloster Lüne auf den Spuren
der Priorissa Sophia von Bodendike mitbrachte, im Ausstellungsbereich
der Ritterfamilie von Bodendike gebührend gewürdigt werden.
Eine besonders interessante Jahressonderausstellung wird unter
dem Titel
Fein herausgeputzt und gut behütet Modeschick
von anno dazumal mit den schönsten Stücken aus der auch
überregional bekannten Sammlung von Renate Klingenberg, Bad
Bodenteich gezeigt. Ihre Sammlung wurde schon in vielen Zeitungen
und auch in Radio Niedersachsen vorgestellt.
Eine weiter Sonderausstellung widmet sich dem Blaudruck. Außerdem
gibt es mit der Ausstellung von Frau Menneking auch wieder eine
Bilderausstellung einer Freizeitkünstlerin aus der Region.
Wer bei der Ausstellung
mithelfen möchte, kann sich mit Rolf Simon, Tel. 05824-1350
Fax 4045 E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de in Verbindung
setzen.
Förderkreis fand Spuren von Sophia von Bodendike
im Kloster Lüne
Anlässlich
ihres 500. Todestages suchten knapp 40 interessierte Mitglieder
und Gäste Spuren der ehemaligen Priorissa Sophia von Bodendike
im Kloster Lüne. Das erste Aha-Erlebnis gab es auf dem Sophia-von-Bodendike
Platz vor dem Kloster.
Im Rahmen einer ausgiebigen Führung von zwei fachkompetenten
Damen des Besucherdienstes durch das ehemalige Kloster und heutige
evangelische Damenstift und durch das Teppich- und Textilmuseum
wurden die Bad Bodenteicher mehrmals fündig. Das bekannte Wappen
der Bodendiker mit dem springenden Hirsch ist noch heute an
vielen Stellen im ehemaligen Kloster Lüne zu finden, so im Winterremter,
einem im Winterhalbjahr von den Lüner Nonnen benutzten Speisesaal,
der zur Zeit Sophias von Bodendike errichtet wurde, und an verschiedenen
Glasfenstern.
Besonders eindrucksvoll sind die Zeugnisse, die während der
23jährigen Amtsperiode Sophias von Bodendike von 1481
1504 erschaffen wurden und heute imTeppich- und Textilmuseum
des Evangelischen Damenstiftes aufbewahrt werden.
Als Sophia von Bodendike im Alter von 23 Jahren zusammen mit
sieben anderen Nonnen aus dem Kloster Ebstorf ins Kloster Lüne
kam, um nach dem Willen ihres Onkels Bartold von Landsberg,
dem Bischof von Verden, als Priorissa (Vorsteherin) die in Ebstorf
schon eingeführte Klosterreform auch in Lüne durchzusetzen,
brachte sie auch Kenntnis von Bildstickereien im Klosterstich
mit. Bei dieser Technik werden locker gedrehte Wollfäden so
dicht nebeneinander gelegt, dass die Grundleinwand vollständig
verdeckt wird. Da diese einfache Technik, bei der man Vorzeichnung
auf dem Leinengrund genau folgen konnte, fast von jeder Nonne
erlernt werden konnte, entstanden in der Folgezeit immer prächtigere
Banklaken bis hin zu vier großen Bildteppichen, die der äußere
Ausdruck der verinnerlichten Klosterreform des 15. Jahrhunderts
sind. Auf allen Textilien findet sich an einer oder mehreren
Ecken das Bodendiker Wappen als Hinweis auf die Entstehung in
der Amtszeit Sophias, in der es eine letzte Blüte des Lüner
Klosterlebens gab. Auch nach Sophias Tod wirkten die von ihr
eingeleitete Reform weiter, so dass der Lüner Konvent unter
ihrer Nachfolgerin Mechthild Wilde bis zum Jahr 1513 bis auf
87 Mitglieder anwuchs. Die Reformation brachte das Ende des
Klosters Lüne und die Umwandlung in ein evangelisches Damenstift.
Zum Ende der Museumssaison
kommt der Kasper in die Burg
Die Museumssaison 2004 neigt sich auch im Burgmuseum Bad Bodenteich
dem Ende zu. Die Jahressonderausstellung Damit hätte ich
auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener Zeit
, die einen bunten Querschnitt aus etwa 100 Jahren Spielzeuggeschichte
bietet, ist auf großes Interesse bei den Besuchern gestoßen.
Bis zum Sonntag, dem 17. Oktober bleibt sie noch zu den üblichen
Zeiten geöffnet (samstags und sonntags von 14-17 Uhr); es wird
aber bis zum Jahresende noch einige Sonderöffnungszeiten im
Museum geben, über die rechtzeitig informiert wird.
Zum vorläufigen Abschluss der Spielzeugausstellung kommt am
Sonntag, dem 17. Oktober Kasperle mit seinen Freunden auf die
Burg Bodenteich.
Die gelernte Kinderpflegerin Sigrid Peters aus Bergen, die ihr
Hobby vor Jahren zum Beruf gemacht hat, kommt mit Sigis Puppenbühne
in den Rittersaal der Burg. Dort zeigt sie zwei 30minütige Vorstellungen
um 14. 30 Uhr und um 16 Uhr im Rittersaal der Burg. Die Eintrittspreise
betragen für jede Vorstellung 1 &euro für Erwachsene und
0,50 Cent für Kinder,
In Kasperle und die neuen Laternen ist dieser zu
einem Laternenfest eingeladen und überlegt mit den Kindern,
wo er eine Laterne herbekommt. Bei der zweiten Vorstellung geht
es um Die verschwundene Prinzessin, als Prinzessin
Tausendschön entführt wird und Kasperle viele Abenteuer bestehen
muss, als er bei der Suche hilft.
Vor, während und nach den Vorstellungen bleibt für die großen
und kleinen Besucher noch genug Zeit, um sich im Museum umzusehen
oder im Café der Burgbäckerei Hoffmann unweit der Burg Kaffee
und Kuchen zu genießen. Entgegen den ursprünglichen Planungen
kann leider auf der Burg kein Kaffee eingenommen werden.
Noch Plätze für Fahrt zum Kloster Lüne
frei
Am
Dienstag, dem 5. Oktober fährt der Förderkreis Burg ins Kloster
Lüne in Lüneburg. Abfahrt ist um 14 Uhr in Bad Bodenteich auf
dem ehemaligen Penny-Parkplatz in der Schulstraße. Da wegen
einer erfreulich großen Anzahl von Anmeldungen auf jeden Fall
zwei Führungen angeboten werden, können sich Interessierte noch
bis Anfang Oktober
bei Rolf Simon (Tel. 05824/1350) oder bei der Kurverwaltung
Bad Bodenteich (Tel. 05824/3539) anmelden. Der Fahrtpreis beträgt
10 &euro für Mitglieder und 12 &euro für Nichtmitglieder.
Anlass für die Fahrt ist der 500. Todestag von Sophia von Bodendike,
die 1481 aus dem Kloster Ebstorf nach Lüne kam. Dort wirkte
sie dann 23 Jahre als Priorin und leitete eine letzte Blütezeit
des Klosters vor der Reformation ein, in der kostbare Bildteppiche
entstanden, die auch heute noch im Kloster gezeigt werden. Am
2. Februar dieses Jahres jährte sich der Todestag Sophias zum
500. mal.
Chöre sangen für das Brauhaus
Einen bunten und vielfältigen Querschnitt ihres sängerischen
Könnens boten fünf Bodenteicher Chöre: der Gemischte Chor Soltendieck,
der Frauenchor Bodenteich, der Gesangverein Harmonie Lüder,
der Kirchenchor der St. Petri-Kirchengemeinde Bad Bodenteich
und der Männergesangverein Bodenteich bei einem großen Chorkonzert
zu Gunsten des Wiederaufbaus des Brauhauses auf der Burg im
Schützenhaus Bad Bodenteich. Jeder Chor trug drei Lieder aus
seinem Repertoire vor, wobei sich der Bogen von Liedern aus
dem 15. und 16. Jahrhundert (Frauenchor) bis hin zu eher moderneren
Weisen (Gesangverein Harmonie Lüder) spannte. Es war wirklich
für jeden Geschmack etwas dabei.
Als Überraschungseinlage traten die Polkabienen, eine Volkstanzgruppe
der Bodenteicher Landfrauen vor und nach der Pause auf. Auch
die politische Prominenz war mit Samtgemeindebürgermeister Rainer
Kölling und Bürgermeister Claus-Dieter Reese vertreten. Bm.
Reese überraschte die Besucher mit einem von ihm angestimmten
Handwerkerlied, in das der Männergesangverein spontan einstimmte.
Am Ende der Veranstaltung sangen dann alle Chöre gemeinsam den
Dank an die Freunde nach der Melodie des bekannten
schottischen Volksliedes Amazing Grace und auch
die Besucher durften mit Kein schöner Land in den
stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung einstimmen.
Die Hoffnung des Förderkreises Burg Bodenteich und der beteiligten
Chöre, weitere Spendengelder für den Wiederaufbau des Brauhauses
der Bodenteicher Burg sammeln, wurde auf jeden Fall erfüllt,
kam doch am Ende von den knapp 200 Besuchern, die neben den
gut 130 Sängern auf der Veranstaltung anwesend waren, ein Betrag
von etwas mehr als 670 Euro zusammen.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon, der die Moderation des Abends
übernommen hatte und dabei auch zwei selbst verfasste Gedichte
(Viva la Musica und Mein Bodenteich) vortrug, war jedenfalls
hoch erfreut, dass er diesen Betrag dem Sonderkonto für das
Brauhaus gutschreiben konnte. Die bisher gesammelten Spenden
aus dem Verkauf von Bausteinen, verschiedenen kleineren Aktionen
und dem Chorkonzert sind für die Unterstützung des Innenausbaus
im Brauhaus vorgesehen. Der Förderkreis hofft, diesen Betrag
bis zum Beginn der Innenarbeiten im nächsten Jahr noch weiter
zu vergrößern.
Burgmuseum zu den Kürbistagen
bei freiem Eintritt geöffnet
Als
kleines Dankeschön an den Flecken Bad Bodenteich und die Kurverwaltung
für die gute Zusammenarbeit und als zusätzliche Attraktion für
die Besucher öffnet der Förderkreis Burg anlässlich der Bad
Bodenteicher Kürbistage das Burgmuseum mit freiem Eintritt für
die Besucher. Im Rahmen der extra erweiterten Öffnungszeiten
können am Samstag, dem 18. 9 von 12 17 Uhr und am Sonntag,
dem 19. 9. von 11 17 Uhr die aktuellen Ausstellungen
besucht werden. Zu sehen sind neben der Dauerausstellung zur
Geschichte von Burg und Flecken und des Bodenteicher Handwerks
die Spielzeugausstellung Damit hätte ich auch gern gespielt!
Spielzeugträume aus vergangener Zeit, die einen
bunten Querschnitt aus etwa 100 Jahren Spielzeuggeschichte bietet,
und die soeben erst verlängerte Ausstellung des Uelzener Künstlers
Dinh Tan Le, der beeindruckende Bilder aus seiner südvietnamesischen
Heimat ausstellt.
Ausstellung Heimat und seine Bilder
von Dinh Tan Le wird verlängert
Wegen des großen Publikumsinteresses wird die Ausstellung Heimat
und seine Bilder des Uelzener Malers Dinh Tan Le im Burgmuseum
Bad Bodenteich bis Ende November verlängert, nachdem eine in
Hamburg geplante Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben
wurde, Der aus Südvietnam stammende Künstler hat wie viele seiner
Landsleute in Deutschland eine neue Heimat gefunden und beschäftigt
sich seit seinem Eintritt in den Ruhestand verstärkt mit seinem
Hobby, der Malerei, die früher einmal sein Beruf war. Als Lehrer
für Malerei bildete er in Vietnam Kunststudenten aus.
Neben dem Alltagsleben im Mekong-Delta haben auch Not und Elend
des Vietnamkrieges in zahlreichen Bildern ihren Niederschlag
gefunden. Obwohl die Bilder in Öl gemalt wurden, erinnern sie
in ihrer Farbgebung an fernöstliche Aquarellmalerei und lassen
auch impressionistische, teilweise sogar kubistische Einflüsse
nicht verleugnen. Seine Bilder erzählen von seiner Liebe zu
seiner alten Heimat Südvietnam und üben schon einen besonderen
exotischen Reiz auf den Betrachter aus.
Bis zum 17. Oktober können die Besucher seine Bilder zu den
üblichen Öffnungszeiten des Bodenteicher Burgmuseums (Samstag
und sonntags von 14 17 Uhr) betrachten. Danach wird es
noch einige Sonderöffnungszeiten geben, über die rechtzeitig
informiert wird. Die ursprünglich für die letzten Saisonwochen
geplante Ausstellung Alles Ansichtssache Teil 2
mit weiteren alten Ansichten der Bodenteicher Burg wird auf
das nächste Jahr verschoben.
Drachenbasteln fällt leider aus, aber
der Kasper kommt
Die für Sonntag, den 5. September auf der Bodenteicher Burg
unter dem Motto Es (f)liegt was in der Luft geplante
Drachenbastelaktion muss wegen Verhinderung des Leiters leider
ausfallen. Es steht aber jetzt schon fest, dass die zum Saisonfinale
der Spielzeugausstellung Damit hätte ich auch gern gespielt!
Spielzeugträume aus vergangener Zeit am Sonntag,
dem 17. Oktober vorgesehene Aktion unter dem Motto Der
Kasper kommt auf jeden Fall stattfinden wird.
Förderkreis sucht im
Kloster Lüne Spuren derer von Bodendike
Anlass ist 500. Todesjahr von Sophia von Bodendike
Der Förderkreis Burg Bodenteich unter seinem rührigen Vorsitzenden
Rolf Simon hat sich schon länger vorgenommen, Fahrten zu den
Orten und Plätzen in der näheren und weiteren Umgebung anzubieten,
an denen man Spuren der Ritterfamilie von Bodendike finden kann.
Als erste Fahrt der geplanten Veranstaltungsreihe bietet der
Verein am Dienstag, dem 5. Oktober eine Busfahrt ins Kloster
Lüne in Lüneburg an. Abfahrt ist um 14 Uhr in Bad Bodenteich
auf dem ehemaligen Penny-Parkplatz in der Schulstraße.
Anlass ist der 500. Todestag von Sophia von Bodendike, die 1481
aus dem Kloster Ebstorf nach Lüne kam. Dort wirkte sie dann
23 Jahre als Priorin und leitete eine letzte Blütezeit des Klosters
vor der Reformation ein, in der kostbare Bildteppiche entstanden,
die auch heute noch im Kloster gezeigt werden. Am 2. Februar
dieses Jahres jährte sich der Todestag Sophias zum 500. mal.
Anmeldungen für diese Fahrt werden bis zum 20. 9. von Rolf Simon
(Tel. 05824/1350)
und von der Kurverwaltung Bad Bodenteich (Tel. 05824/3539) entgegen
genommen.
Die Teilnahme an der Fahrt steht jedermann offen. Der Fahrtpreis
beträgt 10 &euro für Mitglieder und 12 &euro für Nichtmitglieder.
Bodenteicher Chöre singen
für das Brauhaus
Auf Anregung des Förderkreises Burg Bodenteich führen fünf Chöre
aus der Samtgemeinde Bodenteich am Freitag, dem 3. September
um 19.30 Uhr im Bad Bodenteicher Schützenhaus (ehem. Haus des
Gastes) eine tolle Musikveranstaltung durch, auf die sich viele
Bodenteicher Bürgerinnen und Bürger schon jetzt freuen. Unter
dem Motto Bodenteicher Chöre singen für das Brauhaus
werden der Gesangverein Harmonie Lüder, der Frauenchor Bodenteich,
der Gemischte Chor Soltendieck, der Männergesangverein Bodenteich
und die St. Petri-Kantorei Bodenteich jeweils drei bis vier
Lieder aus ihrem Repertoire vortragen. Einige Lieder singen
die Chöre darüber hinaus auch gemeinsam oder zusammen mit den
hoffentlich sehr zahlreichen Besuchern. Vor der Pause, in der
u. a. Erfrischungsgetränke angeboten werden, ist noch eine Überraschungseinlage
geplant. Durch das umfangreiche Programm mit fast 150 aktiven
Sängerinnen und Sängern führt Förderkreisvorsitzender Rolf Simon.
Mit dem großen Chorkonzert wollen die beteiligten Vereine den
Wiederaufbau des Alten Brauhauses auf der Burg Bodenteich unterstützen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; die Besucher werden
aber gebeten großzügige Spenden in die ausliegenden Umschläge
zu legen, damit besonders die noch nicht ausreichend finanzierte
Innenausgestaltung des Alten Brauhauses weiter vorangebracht
werden kann.
Bild: Historische
Abbildung des Alten Brauhauses aus dem Jahr 1804 Nach
diesen alten Plänen wird das Brauhaus fast in seiner ursprünglichen
Form wiederaufgebaut.
Trommeln für eine schöne,
gerechte Welt
Ein Happening für spontane, begeisterungsfähige und freidenkende
Menschen
Trommeln
werden am Samstag den 18.09.2004 ab 17.00 Uhr Menschen, die
sich für Rhythmus und Improvisation begeistern können, zur Musikmuschel
im Seepark Bad Bodenteich rufen. Mit dem Trommeln für eine schönere,
gerechtere Welt sollen Menschen angesprochen werden, mit individueller
Schnelligkeit der Symmetrien einen gleichen, gemeinsamen Takt
in der Bewegung zu finden.
Dazu sind Jede und Jeder eingeladen mitzumachen, Junge und Alte,
mit großen und kleinen Trommeln, mit Rhythmusinstrumenten, mit
alten Kochtöpfen oder nur mit Händen und Füßen.
Welche
Vorlieben auch sonst im musikalischen Bereich bestehen: Hier
werden auf CD Titel und Themen aus aller Welt angespielt, deren
Rhythmus von den Trommeln aufgenommen und unter Anleitung der
mehr und weniger erfahrenen Musiker und den sich daraus ergebenden
Improvisationen mit individuellen Klängen und Zeiteinheiten
weitergeleitet werden. Eine Sprache die weltweit, auch von denen,
denen es schwer fällt zu hören, verstanden wird.
Zum Mitmachen eingeladen sind auch alle Menschen, die sich in
besonderer Weise organisatorisch und mit guten Ideen einbringen
wollen. Diese melden sich bitte bei Michaela Felicitas Karsten
unter 05824 953979.
Der
Trommelnachmittag ist kostenfrei. Es werden aber gern Spenden
angenommen, die der Betreuungsarbeit der Gebetsfrauen des südafrikanischen
Kirchenkreises Ondini (Partnerkreis des Kirchenkreises Uelzen)
für Aidswaisen zugute kommen. Als Aidswaisen werden
in Südafrika Kinder bezeichnet, deren Eltern an Aids gestorben
sind und die, oft ohne Familie, mittellos und allein sind. (Mehr
Informationen dazu von Rita und Jürgen Stammer 05824
2495)
Gegen kleine Spenden werden auch Rotbuschtee und Snacks angeboten.
Auf der Burg gibts was zu gewinnen
Spielewettbewerbe mit dem Motto Da gibts
was zu gewinnen stehen am Sonntag, dem 1. August von ab
14 Uhr im Lesezimmer der Burg Bodenteich auf dem Programm.
Als Zusatzangebot zu der Ausstellung Damit hätte ich auch
gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener Zeit
im Burgmuseum Bad Bodenteich setzen sie den Reigen der Aktionstage
zu der vielbesuchten Sonderausstellung fort.
Bei Kartenspielen, Geschicklichkeitsspielen, Brettspielen und
Gesellschaftsspielen gibt es an diesem Sonntag zahlreiche kleine
Preise zu gewinnen. Die Teilnahme ist nicht auf ein bestimmtes
Alter beschränkt. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Die teilnehmende
Kinder erhalten den Kuchen sogar kostenlos; für Erwachsene wird
er zum Selbstkostenpreis abgegeben.
Es lohnt sich also, den Monat August mit einem Besuch auf der
Burg Bodenteich zu beginnen. Natürlich ist auch das Burgmuseum
wie gewohnt samstags und sonntags von 14 17 Uhr geöffnet.
Neben der Spielzeugausstellung gibt es eine sehr interessante
Dauerausstellung zur Geschichte der Burg Bodenteich und der
Ritter von Bodendike sowie eine Bilderausstellung des in Uelzen
lebenden vietnamesischen Künstlers Dinh-Tan Le zu bewundern.
Hula Hup und Tauziehen
- Kinder spielten alte und neue Spiele
Passend zur derzeit im Burgmuseum laufenden Ausstellung Damit
hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener
Zeit boten Berni Nowak und zahlreiche Helfer vom Jugendzentrum
Bad Bodenteich auf dem Burggelände und im Lesezimmer alte und
neue Kinderspiele zum Mitmachen und Ausprobieren an. Trotz des
warmen Badewetters schauten doch mehrere Eltern und Kinder in
der Burg vorbei und vergnügten sich mit den angebotenen Spielen.
Während drinnen eher die klassischen Gesellschaftsspiele wie
Mensch ärger dich nicht im Mittelpunkt standen,
gab es draußen viele Bewegungsspiele. Die Kinder maßen ihre
Kräfte beim Tauziehen und erprobten ihr Körpergefühl beim Drehen
von Hula Hup-Reifen. Auch das Hüpfen über die Hinkekästchen
durfte dabei nicht fehlen. Insgesamt gab es ein vielseitiges
Spieleangebot, das durchaus noch ein paar mehr Besucher verdient
gehabt hätte.
Vorsicht an der
Bahnsteigkante im Burgmuseum
Schon seit Ende März zieht die Ausstellung Damit hätte
ich auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener
Zeit zahlreiche Besucher ins Burgmuseum Bad Bodenteich.
Ein wesentlicher Bereich ist ein Aktions- und Aktivbereich mit
zwei schönen Modellanlagen aus der wunderbaren Welt der Spielzeugeisenbahnen,
den die Bodenteicher Eisenbahnfreunde im Burgmuseum aufgebaut
haben. Immer wenn im Museum großer Andrang herrscht, wie z.
B. an den Backtagen und an den monatlichen Aktionstagen kommen
Mitglieder der Eisenbahnfreunde ins Museum, um den Besuchern
unter dem Motto Bitte Vorsicht an der Bahnsteigkante,
der Zug fährt sofort ab! die Eisenbahnen zu präsentieren.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist jeweils samstags und sonntags
von 14 7 Uhr für die Besucher geöffnet. Nächster Aktionstag
ist Sonntag der 1. August mit Spielewettbewerben; der nächste
Backtag ist am Samstag, dem 14. August.
Wolfgang Behn baute neues
Burgmodell
Wolfgang Behn, der vor seinem Eintritt in den Ruhestand u. a.
bei der Uelzener Stadtarchäologie gearbeitet hat, möchte sein
Wissen und seine Erfahrungen jetzt auch in die Arbeit des Förderkreises
Burg Bodenteich für das Burgmuseum einbringen. Als erstes Vorhaben
hat er jetzt einen detailgetreuen Nachbau des Haupthauses der
Burg angefertigt, der als Blickfang und Anziehungspunkt für
den Spendenbehälter im Museum dienen soll. Außerdem soll das
neue Burgmodell den Besuchern zeigen, dass man sich die Bodenteicher
Burg mit dem im Museum angebotenen Bastelbogen auch im Kleinformat
mit nach Hause nehmen kann.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon sprach Wolfgang Behn seinen
herzlichen Dank für die mühevolle Arbeit und das schöne Burgmodell
aus, das im Museum einen würdigen Platz erhalten wird.
Immer mehr Gruppen im Burgmuseum
Bergedorfer Senioren bekamen tolles Programm geboten
Das
Burgmuseum Bad Bodenteich mit seiner attraktiven Ausstellung
Damit hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume
aus vergangener Zeit wird auch für Besuchergruppen immer
mehrt zum Anziehungspunkt. Unlängst erfreute sich eine mehr
als fünzigköpfige Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt aus Hamburg-Bergedorf
an den Küchenliedern, die ihnen von den Bodenteicher Küchenfrauen
unter Leitung von Renate Klingenberg geboten wurden. Nachdem
sie sich mit Kaffee und Kuchen oder Schmalzbroten gestärkt hatten,
erkundeten die Bergedorfer Senioren unter kompetenter Führung
von Vorstandmitgliedern des Förderkreises das Burgmuseum, die
Bodenteicher Burg und das Burggelände. Die Besucher aus dem
Hamburger Stadtteil waren ganz begeistert von dem wunderschönen
Nachmittag, den ihnen die Bodenteicher Küchenfrauen
sowie Förderkreisvorsitzender Rolf Simon mit zahlreichen Helferinnen
und Helfern auf der Bodenteicher Burg bereitet hatten.
Heimat und seine Bilder
Der Uelzener Dinh Tan Le stellt Bilder mit Motiven seiner südvietnamesischen
Heimat im Burgmuseum Bad Bodenteich aus
Kn Bad Bodenteich Seine Bilder erzählen von seiner
Liebe zu seiner alten Heimat Südvietnam und üben schon einen
besonderen exotischen Reiz auf den Betrachter aus.
Wo man geboren ist, in Liebe aufgewachsen die Bilder
jener Geburtsstadt bleiben einem stets in Erinnerung, weil sie
sich in deinem Herzen verfestigt haben und dich dein Leben lang
begleiten. Jenem Ort gebührt der ehrenvolle Name Heimat
(Dinh Tan Le)
Heimat und seine Bilder nennt der südvietnamesische
Künstler Dinh Tan Le auch seine Ausstellung im Burgmuseum Bad
Bodenteich die am Freitag, dem 23. Juli um 19 Uhr mit einer
Vernissage eröffnet wird. Alle Interessierten sind dazu herzlich
eingeladen.
Dinh Tan Le wurde 1935 in einem kleinen Dorf im Süden Vietnams
geboren. Er studierte an der nationalen Kunstschule in einem
Vorort von Saigon und arbeitete von 1968 bis 1975 bei der Vietnamesisch-Amerikanischen
Gesellschaft als Lehrer für Malerei. Gleichzeitig lehrte er
als Dozent an einer Kunstschule. In diese Zeit fallen auch seine
ersten Ausstellungen, die in Südvietnam große nationale Aufmerksamkeit
fanden.
Neben dem Alltagsleben im Mekong-Delta haben auch Not und Elend
des Vietnamkrieges in zahlreichen Bildern ihren Niederschlag
gefunden. Obwohl die Bilder in Öl gemalt wurden, erinnern sie
in ihrer Farbgebung an fernöstliche Aquarellmalerei und lassen
auch impressionistische, teilweise sogar kubistische Einflüsse
nicht verleugnen.
Drei Jahre nach seiner Tochter, die 1980 als Boat People
von der Cap Anamur im Indischen Ozean aufgefischt wurde, kam
auch Dinh Tan Le nach Deutschland. In Uelzen fand er u. a. Arbeit
als technischer Zeichner und Grafiker beim LW-Museum Hösseringen
und der Stadtarchäologie. Seit 2000 befindet sich Le im Ruhestand
und hat seitdem mehr Zeit für seine Malerei. Mehrere Ausstellungen
seiner Bilder fanden seit 1983 u. a. in Uelzen, Glinde bei Hamburg
und in Gadebusch bei Schwerin. Seit 1999 hat er außerdem bereits
fünfmal an der Internationalen Kunstausstellung in Glinde teilgenommen.
Der Förderkreis Burg erhofft sich durch diese interessante und
künstlerisch hochwertige Ausstellung, die bis zum 5. September
jeweils während der Öffnungszeiten samstags und sonntags jeweils
von 14 17 Uhr im Burgmuseum Bad Bodenteich zu sehen ist,
einen regen Besucherzuspruch.
Zum letzten Mal: Heiße Sonne Kalter
Mond
Unter dem Titel Heiße Sonne Kalter Mond zeigt
das Burgmuseum Bad Bodenteich noch bis Sonntag, 18. Juli farbenfrohe
Aquarellbilder aus der Malschule von Beatrice Höhner, Nettelkamp
Sie finden in dieser Ausstellung freizügige Aquarelle, die duftige
Farbflächen über eine skizzenhafte Vorzeichnung legen, oder
reine Farbkompositionen. in die nachträglich mit Tuschfeder
oder Bleistift Akzente gesetzt wurden. Die Bilder wurden von
Teilnehmern der Erwachsenenseminare von B. Höhner erstellt.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist jeweils am Sonnabend und an
Sonn- und Feiertagen von 14 17 Uhr für die Besucher geöffnet.
Alte und neue Kinderspiele auf der Burg
Bodenteich
Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich vorgenommen, in jedem
Monat einen Aktionstag zur großen Jahressonderausstellung im
Burgmuseum Bad Bodenteich Damit hätte ich auch gern gespielt!
Spielzeugträume aus vergangener Zeit anzubieten.
Berni Nowak und das Jugendzentrum Bad Bodenteich stellen am
Samstag, dem 17. Juli und am Sonntag, dem 18. Juli ab 14 Uhr
auf dem Außengelände der Burg Bodenteich und im Lesezimmer Alte
und Neue Kinderspiele vor. Bei vielen tollen Mitmachspielen
können sich Kinder und junggebliebene Erwachsene mehrere Stunden
lang beschäftigen. Die Besucher sollten aber nicht versäumen,
auch einen Blick in die Ausstellungen des Burgmuseums zu werfen,
wo neben der sehenswerten Spielzeugausstellung zum letzten Mal
die Bilderausstellung Heiße Sonne Kalter Mond
aus der Mal- und Kunstschule von Beatrice Höhner, Nettelkamp,
zu sehen ist
Das Museum ist an beiden Tagen von 14 17 Uhr geöffnet.
Für das leibliche Wohl sorgt eine Cafeteria des Jugendzentrums
in der Burg.
Dinh-Tan Le zeigt im Burgmuseum Heimat
und seine Bilder
Vom 24. Juli bis zum 5. September zeigt der in Uelzen lebende
und aus Vietnam stammende Künstler Dinh-Tan Le unter dem Motto
Heimat und seine Bilder eine Auswahl seiner Werke
im Burgmuseum Bad Bodenteich. Diese Bilder in Ölfarbe und fremdländischer
Eindringlichkeit vermitteln einen lebendigen Eindruck des südostasiatischen
Kulturkreises. Das Museum hat jeweils sonnabends und sonntags
von 14 17 Uhr geöffnet.
Da gibts was zu gewinnen
Spielewettbewerbe mit dem Titel Da gibts
was zu gewinnen stehen am Sonntag, dem 1. August von ab 14 Uhr
auf dem Programm. Als Zusatzangebot zu der Ausstellung Damit
hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener
Zeit setzt es den Reigen der Aktionstage fort. Bei Spielen
aller Art gibt es an diesem Sonntag zahlreiche Preise zu gewinnen.
Es lohnt sich also, den Monat August mit einem Besuch auf der
Burg Bodenteich zu beginnen.
Es (f)liegt was in der Luft
Passend zum Herbst heißt es am Sonntag, dem 5. September ab
14 Uhr auf der Burg Bodenteich Es (f)liegt was in der
Luft. Unter fachkundiger Anleitung können Drachen gebastelt
und sicherlich auch einmal ausprobiert werden.
Weitere Informationen gibt es bei Rolf Simon, Tel. 1350
Fax 4045, E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de oder bei Bernhard Nowak,
Tel. 1762 (privat) oder 950-250 (dienstl.)
Förderkreis fand Spuren von Sophia von Bodendike
im Kloster Lüne
Anlässlich
ihres 500. Todestages suchten knapp 40 interessierte Mitglieder
und Gäste Spuren der ehemaligen Priorissa Sophia von Bodendike
im Kloster Lüne. Das erste Aha-Erlebnis gab es auf dem Sophia-von-Bodendike
Platz vor dem Kloster.
Im Rahmen einer ausgiebigen Führung von zwei fachkompetenten
Damen des Besucherdienstes durch das ehemalige Kloster und heutige
evangelische Damenstift und durch das Teppich- und Textilmuseum
wurden die Bad Bodenteicher mehrmals fündig. Das bekannte Wappen
der Bodendiker mit dem springenden Hirsch ist noch heute an
vielen Stellen im ehemaligen Kloster Lüne zu finden, so im Winterremter,
einem im Winterhalbjahr von den Lüner Nonnen benutzten Speisesaal,
der zur Zeit Sophias von Bodendike errichtet wurde, und an verschiedenen
Glasfenstern.
Besonders eindrucksvoll sind die Zeugnisse, die während der
23jährigen Amtsperiode Sophias von Bodendike von 1481
1504 erschaffen wurden und heute imTeppich- und Textilmuseum
des Evangelischen Damenstiftes aufbewahrt werden.
Als Sophia von Bodendike im Alter von 23 Jahren zusammen mit
sieben anderen Nonnen aus dem Kloster Ebstorf ins Kloster Lüne
kam, um nach dem Willen ihres Onkels Bartold von Landsberg,
dem Bischof von Verden, als Priorissa (Vorsteherin) die in Ebstorf
schon eingeführte Klosterreform auch in Lüne durchzusetzen,
brachte sie auch Kenntnis von Bildstickereien im Klosterstich
mit. Bei dieser Technik werden locker gedrehte Wollfäden so
dicht nebeneinander gelegt, dass die Grundleinwand vollständig
verdeckt wird. Da diese einfache Technik, bei der man Vorzeichnung
auf dem Leinengrund genau folgen konnte, fast von jeder Nonne
erlernt werden konnte, entstanden in der Folgezeit immer prächtigere
Banklaken bis hin zu vier großen Bildteppichen, die der äußere
Ausdruck der verinnerlichten Klosterreform des 15. Jahrhunderts
sind. Auf allen Textilien findet sich an einer oder mehreren
Ecken das Bodendiker Wappen als Hinweis auf die Entstehung in
der Amtszeit Sophias, in der es eine letzte Blüte des Lüner
Klosterlebens gab. Auch nach Sophias Tod wirkten die von ihr
eingeleitete Reform weiter, so dass der Lüner Konvent unter
ihrer Nachfolgerin Mechthild Wilde bis zum Jahr 1513 bis auf
87 Mitglieder anwuchs. Die Reformation brachte das Ende des
Klosters Lüne und die Umwandlung in ein evangelisches Damenstift.
Zum Ende der Museumssaison kommt
der Kasper in die Burg
Die
Museumssaison 2004 neigt sich auch im Burgmuseum Bad Bodenteich
dem Ende zu. Die Jahressonderausstellung Damit hätte ich
auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener Zeit
, die einen bunten Querschnitt aus etwa 100 Jahren Spielzeuggeschichte
bietet, ist auf großes Interesse bei den Besuchern gestoßen.
Bis zum Sonntag, dem 17. Oktober bleibt sie noch zu den üblichen
Zeiten geöffnet (samstags und sonntags von 14-17 Uhr); es wird
aber bis zum Jahresende noch einige Sonderöffnungszeiten im
Museum geben, über die rechtzeitig informiert wird.
Zum vorläufigen Abschluss der Spielzeugausstellung kommt am
Sonntag, dem 17. Oktober Kasperle mit seinen Freunden auf die
Burg Bodenteich.
Die gelernte Kinderpflegerin Sigrid Peters aus Bergen, die ihr
Hobby vor Jahren zum Beruf gemacht hat, kommt mit Sigis Puppenbühne
in den Rittersaal der Burg. Dort zeigt sie zwei 30minütige Vorstellungen
um 14. 30 Uhr und um 16 Uhr im Rittersaal der Burg. Die Eintrittspreise
betragen für jede Vorstellung 1 &euro für Erwachsene und
0,50 Cent für Kinder,
In Kasperle und die neuen Laternen ist dieser zu
einem Laternenfest eingeladen und überlegt mit den Kindern,
wo er eine Laterne herbekommt. Bei der zweiten Vorstellung geht
es um Die verschwundene Prinzessin, als Prinzessin
Tausendschön entführt wird und Kasperle viele Abenteuer bestehen
muss, als er bei der Suche hilft.
Vor, während und nach den Vorstellungen bleibt für die großen
und kleinen Besucher noch genug Zeit, um sich im Museum umzusehen
oder im Café der Burgbäckerei Hoffmann unweit der Burg Kaffee
und Kuchen zu genießen. Entgegen den ursprünglichen Planungen
kann leider auf der Burg kein Kaffee eingenommen werden.
Chöre sangen für das Brauhaus
Einen bunten und vielfältigen Querschnitt ihres sängerischen
Könnens boten fünf Bodenteicher Chöre: der Gemischte Chor Soltendieck,
der Frauenchor Bodenteich, der Gesangverein Harmonie Lüder,
der Kirchenchor der St. Petri-Kirchengemeinde Bad Bodenteich
und der Männergesangverein Bodenteich bei einem großen Chorkonzert
zu Gunsten des Wiederaufbaus des Brauhauses auf der Burg im
Schützenhaus Bad Bodenteich. Jeder Chor trug drei Lieder aus
seinem Repertoire vor, wobei sich der Bogen von Liedern aus
dem 15. und 16. Jahrhundert (Frauenchor) bis hin zu eher moderneren
Weisen (Gesangverein Harmonie Lüder) spannte. Es war wirklich
für jeden Geschmack etwas dabei.
Als Überraschungseinlage traten die Polkabienen, eine Volkstanzgruppe
der Bodenteicher Landfrauen vor und nach der Pause auf. Auch
die politische Prominenz war mit Samtgemeindebürgermeister Rainer
Kölling und Bürgermeister Claus-Dieter Reese vertreten. Bm.
Reese überraschte die Besucher mit einem von ihm angestimmten
Handwerkerlied, in das der Männergesangverein spontan einstimmte.
Am Ende der Veranstaltung sangen dann alle Chöre gemeinsam den
Dank an die Freunde nach der Melodie des bekannten
schottischen Volksliedes Amazing Grace und auch
die Besucher durften mit Kein schöner Land in den
stimmungsvollen Abschluss der Veranstaltung einstimmen.
Die Hoffnung des Förderkreises Burg Bodenteich und der beteiligten
Chöre, weitere Spendengelder für den Wiederaufbau des Brauhauses
der Bodenteicher Burg sammeln, wurde auf jeden Fall erfüllt,
kam doch am Ende von den knapp 200 Besuchern, die neben den
gut 130 Sängern auf der Veranstaltung anwesend waren, ein Betrag
von etwas mehr als 670 Euro zusammen.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon, der die Moderation des Abends
übernommen hatte und dabei auch zwei selbst verfasste Gedichte
(Viva la Musica und Mein Bodenteich) vortrug, war jedenfalls
hoch erfreut, dass er diesen Betrag dem Sonderkonto für das
Brauhaus gutschreiben konnte. Die bisher gesammelten Spenden
aus dem Verkauf von Bausteinen, verschiedenen kleineren Aktionen
und dem Chorkonzert sind für die Unterstützung des Innenausbaus
im Brauhaus vorgesehen. Der Förderkreis hofft, diesen Betrag
bis zum Beginn der Innenarbeiten im nächsten Jahr noch weiter
zu vergrößern.
Ausstellung Heimat und seine Bilder von
Dinh Tan Le wird verlängert
Wegen des großen Publikumsinteresses wird die Ausstellung Heimat
und seine Bilder des Uelzener Malers Dinh Tan Le im Burgmuseum
Bad Bodenteich bis Ende November verlängert, nachdem eine in
Hamburg geplante Ausstellung auf das nächste Jahr verschoben
wurde, Der aus Südvietnam stammende Künstler hat wie viele seiner
Landsleute in Deutschland eine neue Heimat gefunden und beschäftigt
sich seit seinem Eintritt in den Ruhestand verstärkt mit seinem
Hobby, der Malerei, die früher einmal sein Beruf war. Als Lehrer
für Malerei bildete er in Vietnam Kunststudenten aus.
Neben dem Alltagsleben im Mekong-Delta haben auch Not und Elend
des Vietnamkrieges in zahlreichen Bildern ihren Niederschlag
gefunden. Obwohl die Bilder in Öl gemalt wurden, erinnern sie
in ihrer Farbgebung an fernöstliche Aquarellmalerei und lassen
auch impressionistische, teilweise sogar kubistische Einflüsse
nicht verleugnen. Seine Bilder erzählen von seiner Liebe zu
seiner alten Heimat Südvietnam und üben schon einen besonderen
exotischen Reiz auf den Betrachter aus.
Bis zum 17. Oktober können die Besucher seine Bilder zu den
üblichen Öffnungszeiten des Bodenteicher Burgmuseums (Samstag
und sonntags von 14 17 Uhr) betrachten. Danach wird es
noch einige Sonderöffnungszeiten geben, über die rechtzeitig
informiert wird. Die ursprünglich für die letzten Saisonwochen
geplante Ausstellung Alles Ansichtssache Teil 2
mit weiteren alten Ansichten der Bodenteicher Burg wird auf
das nächste Jahr verschoben.
Drachenbasteln fällt leider aus, aber der Kasper
kommt
Die für Sonntag, den 5. September auf der Bodenteicher Burg
unter dem Motto Es (f)liegt was in der Luft geplante
Drachenbastelaktion muss wegen Verhinderung des Leiters leider
ausfallen. Es steht aber jetzt schon fest, dass die zum Saisonfinale
der Spielzeugausstellung Damit hätte ich auch gern gespielt!
Spielzeugträume aus vergangener Zeit am Sonntag,
dem 17. Oktober vorgesehene Aktion unter dem Motto Der
Kasper kommt auf jeden Fall stattfinden wird.
Förderkreis sucht im Kloster Lüne
Spuren derer von Bodendike
Anlass ist 500. Todesjahr von Sophia von Bodendike
Der Förderkreis Burg Bodenteich unter seinem rührigen Vorsitzenden
Rolf Simon hat sich schon länger vorgenommen, Fahrten zu den
Orten und Plätzen in der näheren und weiteren Umgebung anzubieten,
an denen man Spuren der Ritterfamilie von Bodendike finden kann.
Als erste Fahrt der geplanten Veranstaltungsreihe bietet der
Verein am Dienstag, dem 5. Oktober eine Busfahrt ins Kloster
Lüne in Lüneburg an. Abfahrt ist um 14 Uhr in Bad Bodenteich
auf dem ehemaligen Penny-Parkplatz in der Schulstraße.
Anlass ist der 500. Todestag von Sophia von Bodendike, die 1481
aus dem Kloster Ebstorf nach Lüne kam. Dort wirkte sie dann
23 Jahre als Priorin und leitete eine letzte Blütezeit des Klosters
vor der Reformation ein, in der kostbare Bildteppiche entstanden,
die auch heute noch im Kloster gezeigt werden. Am 2. Februar
dieses Jahres jährte sich der Todestag Sophias zum 500. mal.
Anmeldungen für diese Fahrt werden bis zum 20. 9. von Rolf Simon
(Tel. 05824/1350)
und von der Kurverwaltung Bad Bodenteich (Tel. 05824/3539) entgegen
genommen.
Die Teilnahme an der Fahrt steht jedermann offen. Der Fahrtpreis
beträgt 10 &euro für Mitglieder und 12 &euro für Nichtmitglieder.
Bodenteicher Chöre singen für das
Brauhaus
Auf Anregung des Förderkreises Burg Bodenteich führen fünf Chöre
aus der Samtgemeinde Bodenteich am Freitag, dem 3. September
um 19.30 Uhr im Bad Bodenteicher Schützenhaus (ehem. Haus des
Gastes) eine tolle Musikveranstaltung durch, auf die sich viele
Bodenteicher Bürgerinnen und Bürger schon jetzt freuen. Unter
dem Motto Bodenteicher Chöre singen für das Brauhaus
werden der Gesangverein Harmonie Lüder, der Frauenchor Bodenteich,
der Gemischte Chor Soltendieck, der Männergesangverein Bodenteich
und die St. Petri-Kantorei Bodenteich jeweils drei bis vier
Lieder aus ihrem Repertoire vortragen. Einige Lieder singen
die Chöre darüber hinaus auch gemeinsam oder zusammen mit den
hoffentlich sehr zahlreichen Besuchern. Vor der Pause, in der
u. a. Erfrischungsgetränke angeboten werden, ist noch eine Überraschungseinlage
geplant. Durch das umfangreiche Programm mit fast 150 aktiven
Sängerinnen und Sängern führt Förderkreisvorsitzender Rolf Simon.
Mit dem großen Chorkonzert wollen die beteiligten Vereine den
Wiederaufbau des Alten Brauhauses auf der Burg Bodenteich unterstützen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei; die Besucher werden
aber gebeten großzügige Spenden in die ausliegenden Umschläge
zu legen, damit besonders die noch nicht ausreichend finanzierte
Innenausgestaltung des Alten Brauhauses weiter vorangebracht
werden kann.
Bild: Historische
Abbildung des Alten Brauhauses aus dem Jahr 1804 Nach
diesen alten Plänen wird das Brauhaus fast in seiner ursprünglichen
Form wiederaufgebaut.
Hula Hup und Tauziehen - Kinder
spielten alte und neue Spiele
Passend zur derzeit im Burgmuseum laufenden Ausstellung Damit
hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener
Zeit boten Berni Nowak und zahlreiche Helfer vom Jugendzentrum
Bad Bodenteich auf dem Burggelände und im Lesezimmer alte und
neue Kinderspiele zum Mitmachen und Ausprobieren an. Trotz des
warmen Badewetters schauten doch mehrere Eltern und Kinder in
der Burg vorbei und vergnügten sich mit den angebotenen Spielen.
Während drinnen eher die klassischen Gesellschaftsspiele wie
Mensch ärger dich nicht im Mittelpunkt standen,
gab es draußen viele Bewegungsspiele. Die Kinder maßen ihre
Kräfte beim Tauziehen und erprobten ihr Körpergefühl beim Drehen
von Hula Hup-Reifen. Auch das Hüpfen über die Hinkekästchen
durfte dabei nicht fehlen. Insgesamt gab es ein vielseitiges
Spieleangebot, das durchaus noch ein paar mehr Besucher verdient
gehabt hätte.
Vorsicht an der Bahnsteigkante
im Burgmuseum
Schon seit Ende März zieht die Ausstellung Damit hätte
ich auch gern gespielt! Spielzeugträume aus vergangener
Zeit zahlreiche Besucher ins Burgmuseum Bad Bodenteich.
Ein wesentlicher Bereich ist ein Aktions- und Aktivbereich mit
zwei schönen Modellanlagen aus der wunderbaren Welt der Spielzeugeisenbahnen,
den die Bodenteicher Eisenbahnfreunde im Burgmuseum aufgebaut
haben. Immer wenn im Museum großer Andrang herrscht, wie z.
B. an den Backtagen und an den monatlichen Aktionstagen kommen
Mitglieder der Eisenbahnfreunde ins Museum, um den Besuchern
unter dem Motto Bitte Vorsicht an der Bahnsteigkante,
der Zug fährt sofort ab! die Eisenbahnen zu präsentieren.
Das Burgmuseum Bad Bodenteich ist jeweils samstags und sonntags
von 14 7 Uhr für die Besucher geöffnet. Nächster Aktionstag
ist Sonntag der 1. August mit Spielewettbewerben; der nächste
Backtag ist am Samstag, dem 14. August.
Wolfgang Behn baute neues Burgmodell
Wolfgang Behn, der vor seinem Eintritt in den Ruhestand u. a.
bei der Uelzener Stadtarchäologie gearbeitet hat, möchte sein
Wissen und seine Erfahrungen jetzt auch in die Arbeit des Förderkreises
Burg Bodenteich für das Burgmuseum einbringen. Als erstes Vorhaben
hat er jetzt einen detailgetreuen Nachbau des Haupthauses der
Burg angefertigt, der als Blickfang und Anziehungspunkt für
den Spendenbehälter im Museum dienen soll. Außerdem soll das
neue Burgmodell den Besuchern zeigen, dass man sich die Bodenteicher
Burg mit dem im Museum angebotenen Bastelbogen auch im Kleinformat
mit nach Hause nehmen kann.
Förderkreisvorsitzender Rolf Simon sprach Wolfgang Behn seinen
herzlichen Dank für die mühevolle Arbeit und das schöne Burgmodell
aus, das im Museum einen würdigen Platz erhalten wird.
Immer mehr Gruppen im Burgmuseum
Bergedorfer Senioren bekamen tolles Programm geboten
Das
Burgmuseum Bad Bodenteich mit seiner attraktiven Ausstellung
Damit hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume
aus vergangener Zeit wird auch für Besuchergruppen immer
mehrt zum Anziehungspunkt. Unlängst erfreute sich eine mehr
als fünzigköpfige Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt aus Hamburg-Bergedorf
an den Küchenliedern, die ihnen von den Bodenteicher Küchenfrauen
unter Leitung von Renate Klingenberg geboten wurden. Nachdem
sie sich mit Kaffee und Kuchen oder Schmalzbroten gestärkt hatten,
erkundeten die Bergedorfer Senioren unter kompetenter Führung
von Vorstandmitgliedern des Förderkreises das Burgmuseum, die
Bodenteicher Burg und das Burggelände. Die Besucher aus dem
Hamburger Stadtteil waren ganz begeistert von dem wunderschönen
Nachmittag, den ihnen die Bodenteicher Küchenfrauen
sowie Förderkreisvorsitzender Rolf Simon mit zahlreichen Helferinnen
und Helfern auf der Bodenteicher Burg bereitet hatten.
zurück
Burgmuseum ganz flauschig und knuddelig -
Aktionen zur Spielzeugausstellung
Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich vorgenommen, in jedem
Monat einen Aktionstag zur großen Jahressonderausstellung im
Burgmuseum Bad Bodenteich Damit hätte ich auch gern gespielt!
Spielzeugträume aus vergangener Zeit anzubieten.
Ein erster Höhepunkt war bereits eine Woche nach der Eröffnung
der Ausstellung eine Spielzeugbörse im Rittersaal der Bodenteicher
Burg, wo in ansprechender Atmosphäre Spielzeuge aller Art angeboten
wurde. Nach den Aktionen im Mai zum Internationalen Museumstag
werden unter dem Motto Flauschig und knuddelig am
Sonntag, dem 6. Juni Teddy- und Puppenkleider genäht.
Alte und neue Kinderspiele mit vielen tollen Mitmachgelegenheiten
bietet das Jugendzentrum Bad Bodenteich am Samstag, dem 17.
und am Sonntag, dem 18. Juli jeweils von 14 18 Uhr an.
Spielewettbewerbe mit dem Titel Da gibts
was zu gewinnen stehen am Sonntag, dem 1. August von ab 14 Uhr
auf dem Programm.
Passend zum Herbst heißt es am Sonntag, dem 5. September ab
14 Uhr Es (f)liegt was in der Luft Drachenbasteln
und mehr .
Zum fröhlichen Abschluss kommt der Kasperle für Kinder und Erwachsene
am 17. Oktober ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen in den Rittersaal
der Burg.
Informationen zu den Aktionstagen und Anmeldungen zum Mitmachen
gibt es bei Rolf Simon, Tel. 1350 Fax 4045, E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de
oder bei Bernhard Nowak, Tel. 1762 (privat) oder 950250 (dienstl.).
Liebevoll dekoriertes Spielzeug im Rittersaal
Der Förderkreis Burg Bodenteich hat sich vorgenommen,
in jedem Monat einen Aktionstag zur großen Jahressonderausstellung
im Burgmuseum Bad Bodenteich Damit hätte ich auch gern
gespielt! Spielzeugträume aus vergangener Zeit
anzubieten.
Ein erster Höhepunkt war bereits eine Woche nach der Eröffnung
der Ausstellung eine Spielzeugbörse im Rittersaal der Bodenteicher
Burg, wo in ansprechender Atmosphäre Spielzeuge aller Art angeboten
wurde. Die meisten Aussteller hatten Puppen im Angebot. Es gab
aber auch Modelleisenbahnzubehör, Blechspielzeug und vieles
andere mehr zu kaufen.
Es waren zwar nicht übermäßig viele Besucher, dafür aber solche,
die mit großer Fachkenntnis die ausgestellten Stücke begutachteten
und auch so manches schöne Stück erwarben. Die meisten machten
zusätzlich auch einen Besuch im Burgmuseum, wo sie noch mehr
Spielzeug bewundern konnten allerdings unverkäuflich.
Die von den Ausstellern einbehaltenen Standgelder kommen dem
Wiederaufbau des Brauhauses zu Gute.
Im Lesezimmer verkauften Angehörige des Jugendzentrums Bad Bodenteich
Kaffee und leckeren Kuchen zu Gunsten des geplanten Skaterparks.
Großes Interesse für altes Spielzeug
Über 50 Gäste zeigten bei der Eröffnung der Spielzeugausstellung
"Damit hätte ich auch gern gespielt! - Spielzeugträume
aus vergangener Zeit" großes Interesse an den ausgestellten
Exponaten. Burgförderkreisvorsitzender Rolf Simon begrüßte die
Erschienen herzlich und führte sie mit einigen Worten in die
Ausstellung ein. Er dankte allen, die zum Gelingen und zum Aufbau
der Ausstellung beigetragen haben. Unter den zahlreichen Leihgebern
hob er u. a. besonders H. J. Teppe aus Uelzen hervor, der eine
Großvitrine aus seiner Sammlung bestückt hatte. Bürgermeister
Claus-Dieter Reese dankte dem Förderkreis für den Aufbau der
schönen Ausstellung und gab einige Erinnerungen an Spiele seiner
eigenen Kindheit zum Besten. Auch Samtgemeindebürgermeister
Rainer Kölling hatte es sich mit seiner Gattin nicht nehmen
lassen, bei der Eröffnung dabei zu sein.
Viel Beachtung fanden auch die völlig neugestaltete Dauerausstellung
im Museum mit den Flachsgeräten und der Schuhmacherwerkstatt,
in der erstmals seit 1996 auch wieder einer der beiden Schuhmacheramtspokale
aus dem Jahr 1794 ausgestellt wird. Ins rechte Licht gerückt
wurden auch die Bilder mit den letzten Zeugnissen der Ritter
von Bodendike. Zahlreiche Besucher ließen sich mit Hilfe der
alten Bilder und Pläne aus der Ausstellung "Alles Ansichtssache!
- Zeichnungen, Grundrisse und Aufrisse rund um die Burg Bodenteich"
auch zu einer Zeitreise in das Jahr 1803 inspirieren.
Wenn die Eröffnung ein gutes Omen ist, kann sich der Förderkreis
auf eine interessante Museumssaison mit vielen Besucherinnen
und Besuchern freuen.
Alles neu im Burgmuseum
Auch im Jahr 2004 bietet das Burgmuseum Bad Bodenteich wieder
ein attraktives Ausstellungsprogramm und ein weitgehend neu
gestaltetes Museum für die Besucher (siehe unter Spielzeugausstellung
und Sonderausstellungen)
Durch den Umbau der Dauerausstellung ist die Geschichte der
Ritter von Bodendike mehr ins Blickfeld gerückt, führte sie
doch hinter dem Kassentisch bisher ein Schattendasein. Auch
die Steinzeitfunde, das Gerichtswesen und das Burgmodell kommen
zurück in den großen Museumsraum. Die Schuhmacherausstellung
wird nach langjähriger Pause wieder durch die Ausstellung eines
Amtspokals der Bodenteicher Schuhmachergilde ergänzt. In einem
Extraraum wird jetzt das früher hier weit verbreitete Leineweberhandwerk
mit zahlreichen Gerätschaften zur Leinenherstellung präsentiert.
Burgmuseum jetzt unter www.museum-bodenteich.de im
Internet
Nach dem ersten Anlauf vor zwei Jahren ist es jetzt endlich
gelungen, das Burgmuseum Bad Bodenteich mit einer ansprechenden
Homepage, die auch ständig aktualisiert wird, im Internet zu
präsentieren. Als Webmasterin sorgt Angela Sandmann dafür, dass
alles richtig im weltumspannenden Computernetz platziert wird.
Inhaltlich unterstützt wird sie dabei vom Pressewart des Förderkreises
Burg Bodenteich Friedhelm Knüppel. In der Website findet man
unter www.museum-bodenteich.de Informationen zu den aktuellen
Ausstellungen, die neuesten Presseberichte mit zahlreichen Bildern,
aber auch viele Hinweise auf die Geschichte der Burg Bodenteich
und des Fleckens Bad Bodenteich. Integriert ist auch ein elektronisches
Bestellformular für Museumsführungen und ein Gästebuch, in der
die Besucher der Internetseite Anregungen, Lob und Kritik unterbringen
können.
Angela Sandmann, die zahlreiche Bodenteicher Internetseiten
betreut, ist es wieder gelungen, eine informative und graphisch
ansprechende Seite zu gestalten, auf die man dank kluger Komprimierung
sehr schnell Zugriff bekommt.
Spielzeugbörse im Rittersaal der Burg
Schon an den ersten Öffnungstagen waren viele Besucher neugierig
auf die neue Jahressonderausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich
Damit hätte ich auch gern gespielt! Spielzeugträume
aus vergangener Zeit. Spielzeug aus den Kindertagen der
Besucherinnen und Besucher liebevoll bewahrt und gepflegt
von passionierten Sammlern weckte nostalgische Erinnerungen
an die Kinderzeit.Mit einem ersten großen Highlight starten
die Aktionstage zur Spielzeugausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich
am Sonntag, dem 4. April mit einer großen Spielzeugbörse von
11- 18 Uhr im Rittersaal der Burg Bodenteich. Wer sich noch
für einen Stand anmelden möchte, kann sich mit Rolf Simon, Tel.
1350 Fax 4045, E-Mail: ROLFSIMONLUEDER@web.de oder mit
Bernhard Nowak, Tel. 1762 (privat) oder 950250 (dienstl.)in
Verbindung setzen.Im Rittersaal der Burg Bodenteich werden in
ansprechender Atmosphäre Spielzeuge aller Art zum Kauf oder
zum Tausch angeboten. Wer nur zum Fachsimpeln einmal vorbeischauen
möchte, ist herzlich willkommen.
Die von den Ausstellern einbehaltenen Standgelder kommen dem
Wiederaufbau des Brauhauses zu Gute.Auch das leibliche Wohl
kommt nicht zu kurz, denn das Jugendzentrum verkauft im Lesezimmer
der Burg Kaffee und Kuchen zu Gunsten des geplanten Skaterparks.In
den folgenden Monaten gibt es noch weitere interessante Aktionstage
zur Spielzeugausstellung im Burgmuseum Bad Bodenteich.
Ein Rundgang durch die Burg Bodenteich vor 200 Jahren
200 Jahre zurückversetzt fühlt man sich in der aktuellen
Sonderausstellung Alles Ansichtssache! Zeichnungen,
Grundrisse und Aufrisse rund um die Burg Bodenteich deren
erster Teil noch bis Mitte Mai im Burgmuseum Bad Bodenteich
zu sehen ist. Nach intensiven Recherchen im Niedersächsischen
Hauptstaatsarchiv Hannover waren Rolf Simon (1. Vors.) und zwei
Vereinsmitglieder fündig geworden und hatten die bisher nicht
bekannten alten Ansichten der Burg Bodenteich entdeckt und hochwertige
Kopien für den Förderkreis Burg erworben.
Der 2. Förderkreisvorsitzende Harro Blunk hat sich dann intensiv
mit den alten Ansichten beschäftigt, sie für die Ausstellung
aufbereitet und sogar eine kleine Broschüre mit dem Titel Die
Bodenteicher Burg 1803erstellt, die man im Burgmuseum
zum Selbstkostenpreis erwerben kann.
Es ist faszinierend, mit welcher Präzision die damaligen Zeichner
im Jahr 1803 Abbildungen aller Gebäude der Bodenteicher Burg
ergänzt durch Grund- und Aufrisszeichnungen hergestellt haben.
Längst verschwundene Gebäude wie die große und kleine Kornscheune,
das Pfort- und Gefangenenhaus, der Schweinestall, der Pferdestall,
das Viehhaus mit der Hirtenkote und die Wagenschauer sind ebenso
zu sehen wie das heute noch vorhandene Amtshaus und das Amtsschreiberhaus.
Die historische Abbildung des Brauhauses wurde sogar zur Grundlage
für den jetzt in Angriff genommenen Wiederaufbau.
Wer Interesse an einem Rundgang durch die Bodenteicher Burg
vor 200 Jahren hat, kann die Ausstellung immer samstags, sonntags
und an Feiertagen von 14 17 Uhr besuchen. Sonderführungen
für Gruppen ab 10 Personen sind auch zu anderen Zeiten nach
Voranmeldung unter Tel. Nr. 05824/1350 oder 3539 (Fax 05824/4045
oder 3308) möglich.
Was alte Verschlüsse von Bierflaschen erzählen
Nach der Jahreshauptversammlung des Förderkreises Burg
Bodenteich hielt der 2. Vorsitzende des Vereins, Harro Blunk,
einen sehr interessanten Vortrag über alte Verschlüsse von Bierflaschen,
die im vorigen Jahr auf der Burg Bodenteich gefunden und dem
Förderkreis zur Auswertung übergeben wurden. Binnen drei Monaten
hat es H. Blunk geschafft, den ungeordneten und unansehnlichen
Klumpen von 351 Bierflaschenverschlüssen zu entwirren, zu reinigen
und ihnen zahlreiche Informationen zu entlocken.
Noch im 19. Jahrhundert trank man unser Bier fast ausschließlich
in den zahlreichen Gaststätten. Kleine Mengen wurden in Tonkrüge
oder Kannen gegossen und mit einem Stöpsel aus Kork verschlossen.
Zwar war die Glasflasche schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt,
doch wurde sie eher zum Transport kleiner Mengen Bier benutzt,
die man in Gaststätten für den Hausgebrauch kaufte.
Als begonnen wurde, den begehrten Gerstensaft in Glasflaschen
abzufüllen, schlug die Stunde der Erfinder. Allen voran der
Berliner Carl Dietrich, dem die Unzulänglichkeiten des Naturkorkens
schon lange ein Dorn im Auge waren. Der Preuße ärgerte sich
über zersprungene Flaschen und den unvorteilhaften Sitz des
Stöpsels. Dietrich leitete mit seinem Gang zum Patentamt die
Entwicklung des Bier-Flaschen-Verschlusses ein: Sein Bügel-Verschluss
war ein in der Mitte durchbohrter Stopfen aus Zinnguss, den
ein schirmförmiges Stück Gummi umgab. Ohne Gummi geht
nichts, verriet Harro Blunk, denn die alkoholische Gärung
setzt sich in der Flasche fort und benötigt einen fest sitzenden
und gut abdichtenden Verschluss. Mit reinem Kork wurden Flaschen
bis ca. 1890 verschlossen. Doch schon 1875 begann man damit,
statt des Korkens einen Porzellankopf mit Gummischeibe zu benutzen,
der später mit einem Drahtbügel versehen wurde. Die Porzellanköpfe
trugen früher auf ihrer Unterseite den Stempel der Herstellerfirma.
Heute ist eher das Wappen oder der Schriftzug der Brauerei auf
der Schau-(Ober-)seite zu finden.
Der Drahtbügel sorgte für festen Halt am oberen Ende des Flaschenhalses.
Was sich so banal anhört, entwickelte sich prächtig: Dietrichs
Erfindung war bis weit in das 20. Jahrhundert "der"
Verschluss für Bierflaschen - und er war begehrt. Weil die "neuen
Flaschen mit dem praktischen Bügel" so attraktiv waren,
hatten die Brauereien und Bierverleger aber recht bald ein Problem:
Flaschenverlust. Erst das 1911 eingeführte Pfandrecht entschärfte
die Situation.
42 % der auf der Burg Bodenteich gefundenen Verschlüsse stammen
von Uelzener Brauhäusern wie Klappenbach, Emil Hansemann, Altes
Bürgerliches Brauhaus und Uelzener Bier-Brauerei-Gesellschaft.
29 % der gefundenen Verschlüsse stammen aus dem Brauhaus der
Bodenteicher Burg, und zwar von dem Brauereibesitzer Friedrich
Blau (Bodenteicher Burgbräu) und ab 1884 von Ferdinand Schulze.
Die anderen Verschlüsse kamen aus verschiedenen Orten wie Salzwedel,
Bergen/Dumme, Bonese, Bevensen, Wittingen (Stackmann und Ruprecht),
Diesdorf u. a. Nicht in allen Orten wurde Bier selbst gebraut,
sondern teilweise handelte es sich nur um Abfüllstationen und
Flaschenbierhändler. Eine Broschüre zu den interessanten Forschungen
Harro Blunks zur Geschichte des Bügelverschlusses wird in absehbarer
Zeit erscheinen. Mit lebhaftem Applaus bedankten sich die Besucher
für den überaus interessanten und lebendigen Vortrag.
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